Quartalsbilanz 1/2019

Quartalsbilanz 1/2019

Maß aller Dinge für die Quartalsbilanz ist eine saubere Statistik. Das gilt in allen Bereichen des Lebens, auch für Brettspiele.

Im Kern gern gespielt

Wie im Flug sind die ersten drei Monate des Jahres vergangen. Es wird wieder Zeit für einen kleinen (spielerischen) Rückblick. Am Monatsende ist es für die internetaffinen Brettspieler wieder Zeit, ihre Beichte abzulegen. Was wurde gespielt, wie viel wurde gespielt und welche Titel darunter waren absoluter Schrott und was konnte überzeugen.
Im Übrigen, was mir so ganz nebenbei aufgefallen ist: Sowohl bei den Youtubern als auch bei den Brettspiel-Blogs dominieren die Männer, sehr schade. Mir ist nur eine weibliche Brettspielerin bekannt, die einen englischsprachige Blog  betreibt — sehr empfehlenswert, auch weil sie eine Lanze für Wargames bricht. Ich frage mich an dieser Stelle woran diese erhebliche Unterpräsenz liegt. Bestimmt nicht daran, das Frauen weniger spielen. Vermutlich eher am männlichen Darstellungsdrang, oder? Ein weites Feld.

Wie dem auch sei, liebe wieder zurück auf sicheres Terrain, zu meiner Quartalsbilanz. Wesentlich weniger als im Vorjahr im selben Zeitraum wurde nicht gespielt, aber die Statistiken sehen dennoch etwas anders aus. Was die Erfüllung selbst gesetzter Herausforderungen angeht, liege ich auch weit zurück.

Teil der Quartalsbilanz 1/2019
Teil der Quartalsbilanz 1/2019

Erklärung der Quartalsbilanz

Redlich bei Welcome to… und Magnastrom kam ich jetzt auf zehn Partien, das hängt aber stark mit dem Willen zusammen, darüber eine Rezension zu schreiben. Für Welcome to… ist diese schon online, Magnastorm wird folgen. Überhaupt Magnastorm. Das Spiel gewinnt mit jeder Partie und arbeitet sich im Ansehen nach oben. Mängel hat es trotzdem, aber das ist dann tatsächlich ein Fall für eine ausführliche Rezension.

Die nüchterne Zahlen meiner Quartalsbilanz sehen wie folgt aus. In den ersten drei Monaten zusammen wurden 105 Partien gespielt, verteilt auf 20 Spiele. Die Spielzeit beläuft sich insgesamt auf 151 Stunden. Wenn man einen Vollzeitberuf und so was wie Restleben berücksichtigt, ist das schon eine Menge, wie ich finde. Spielerinnen und Spieler, die deutlicher höhere Werte erreichen, sind zu bewundern. Allerdings frage ich mich auch, auf welche Kosten das geht.

Was nicht in er Quartalsbilanz auftaucht, ist die Beschäftigung mit Brettspielen abseits des Spieltischs. Etwa, wenn ich Schachteleinsätze bastle oder mich mit den Spielregeln auseinander setze. Manche Spiele schaffen es sogar, so nachzuklingen, dass man sich thematisch auch in anderen Medien mit ihnen beschäftigt. So schauen meine Frau und ich zum Beispiel derzeit eine Dokumentation bei Netflix über Cuba.

Das führt mich dann abschließend zu einem anderen Punkt in meiner Quartalsbilanz. Es stellt sich eine gewisse Euro-Game Müdigkeit ein. Auch wenn zum Teil neues mechanisches geboten wird, bleibt es häufig leider genau das: mechanisch. Thematisch etwa kann Magnastorm ebenfalls wie Gentes nicht überzeugen. Letzteres wiederum spielt sich mit mehr als zwei Spielern besser, kommt aber auch nicht über ein ok hinaus.

Zehnerliste

Im Detail sieht meine Liste mit den 10 meiste gespielten Spielen der Quartalsbilanz wie folgt aus:

  • Gloomhavun (23)
  • Gaja Projekt (14)
  • Welcome to… (11)
  • Magnastorm (10)
  • Gentes (7)
  • Summoner Wars: Master Set (7)
  • Viticulture Essentail Edition (7)
  • Concordia (5)
  • Great Western Trail (3)
  • Magic: The Gathering (3)

Nach wie vor nicht gespielt wurde Star Trek: Ascendancy, welches seit September auf dem File of Shame liegt. Dem schließt sich nun leider auch Root an. Wieder gespielt werden will auf jeden Fall Spirit Island und Flügelschlag will ich nach dem Hype auch mal endlich auf den Tisch bringen.

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über Thomas Boley


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Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren