Stonemaier Pfingsten

Stonemaier Pfingsten

Dieses Jahr stand Pfingsten im Zeichen von Wandern und Stonemaier Games. Sowohl Scythe als auch Viticulture kamen mehrfach auf den Tisch.

Keine Sense für die Matte

Die Neopren-Matte für Scythe mussten wir uns ja leider in einem Onlineshop kaufen. Im Spätherbst kam sie dann leider viel zu spät für die Kampagne von „Rise of Fenris“. Nach der Kampagne wäre bei uns längst nicht die Luft raus, aber es gab auch noch andere neue Spiele. Etwa die Tuscany Erweiterung, die ebenfalls von Stonemaier Games stammt. Sie gemacht Viticulture zu einem richtig runden Spiel und führte dazu, dass wir nur noch mit den vier Jahreszeiten im Weinbaugebiet unterwegs sein wollen.

Bis zum Ende des Jahres kamen keine anderen Spiele von Stonemaier auf den Tisch, was sich in diesem Jahr aber dann mit Flügelschlag wieder änderte. Mittlerweile haben wir über 10 Parteien gespielt. Nach wie vor halte ich das Spiel für recht ordentlich. Es ist definitiv mein Favorit unter den Nominierungen zum „Kennerspiel des Jahres“ — aber was zählt meine Meinung hier schon.

Wie dem auch sei, die Neopren Matte stand auch über die Osterfeiertage ungenutzt und originalverpackt vorm Regal. Fast glaubte ich schon, einen Fehlkauf getätigt zu haben. Zumal ich vor ein paar Tagen das modulare Spielbrett zu Scythe bestellt habe. Damit verträgt sich die Matte natürlich nicht.

Scythe von Stonemaier Games
Rusviet auf der Matte

Erfolgsstory Stonemaier Games

Spontan fällt mir nur ein Spiel von Stonemaier Games ein, welches zumindest in meiner Spielrunde gnadenlos durchgefallen ist. Tapfer haben wir dabei alle 12 Parteien von Charterstone zu Ende gespielt. Das Ende, nun ja. Eine bittere Enttäuschung. Was den Rest im Portfolio des Verlages angeht, halte ich ihn für über dem Durchschnitt.

Zurück aber zur Neopren-Matte. Vor den Pfingstferien stellte ich meine Frau vor eine schwierige Entscheidung. Wenn man eine Handvoll guter Spiele aufzählt, die man spielen möchte, fällt es nicht leicht. Alles geht nicht. Vor allem dann nicht, wenn man endlich was für Körper und Seele tun möchte — was bei uns eben wandern bedeutet.

Ihre Wahl fiel dann schließlich auf Scythe und Viticulture. Bei Scythe wurde es dann zur Ehrensache, endlich die Matte auszupacken. Sie ist etwas größer als der normale Spielplan, aber nicht so groß wie der übergroße Spielplan. Die Farben sind etwas kräftiger, der Rand ist vernäht. Sie macht insgesamt einen wertigen Eindruck und es ist eine wahre Wonne, auf ihr zu spielen. Zumal wir uns jetzt auch die Begegnungstoken aus Holz gegönnt haben. Und ja, wir sind auch schon schwach geworden, was die Legendary Box mit Schaumstoffeinsatz angeht.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren