Winterzeit kommt wieder

Winterzeit kommt wieder

Auf wirklich hohem Niveau beherrschend die Deutschen vor allem das Jammern. Zum Beispiel über die wieder ab morgen geltende Winterzeit.

Game of Uhrzurückstellung

In einer sehr beliebten Serie lautet das Motto der Familie Stark: „Winter is comming!“. Der kommt tatsächlich auch in unseren Breitengraden. Verglichen mit letzter Woche ist es jetzt schweinekalt. Aber ehrlich gesagt, genau das gefällt mir. Pullover kann man sich überziehen, aber bei über 30 Grad funktioniert das mit dem Ausziehen irgendwann nicht mehr.
Wie dem auch sei, der Winter bringt auch etwas anderes mit sich, nämlich die Umsetzung auf die so genannte Winterzeit — die nichts anderes ist als unsere Normalzeit, wenn man überhaupt bei so was künstlichem wie die Zeit von normal sprechen kann. Hier im Blog war die Zeitumstellung schön häufiger ein Thema. Zuletzt wegen der EU-Umfrage, deren Ergebnis ein deutliches Votum für die Abschaffung ist. Mit dem kleinen Webfehler, dass sich vor allem Deutsche dran beteiligt haben, denen die Zeitumstellung besonders scher zu schaffen macht. Laut Süddeutsche Zeitung sind auch sie es, die am liebsten nicht auf die Winterzeit umstellen würden, sondern eine dauerhafte Sommerzeit befürworten werden. Selbstverständlich hat die SZ auch einen Forscher an der Hand, der genau davor warnt.

Winterzeit oder Sommerzeit?
Winterzeit oder Sommerzeit?

Dauerhaft Winterzeit

Grob zusammengefasst heisst es in dem heutigen Artikel „Die Zeit in uns“, dass eine dauerhafte Sommerzeit „dicker, dümmer und grantiger“ machen würden. Viele von uns seien schließlich Spätaufsteher, die im Winter damit zu kämpfen hätten, wenn es auf Grund der Sommerzeit erst später hell werden würde. Nun denn, wenn ich persönlich im Winter zur Winterzeit aufstehe, ist es draußen auch noch dunkel. Mich persönlich nervt daher lediglich die Zeitumstellung an sich. Das verstellen der Uhren zweimal im Jahr so wie das damit verbundene wochenlange „Jetlag“.
Es wäre mir egal, ob es eine dauerhafte Winterzeit gäbe (die ja lediglich der Ursprungszustand ist) oder eine dauerhafte Sommerzeit. Allerdings habe ich mittlerweile eine Präferenz für die Sommerzeit. Wie schon an einigen Stellen im Blog erwähnt aus einem einfach Grund. Meine Frau und ich sind keine Frühaufsteher. Gerade im Urlaub nicht. Wenn wir an freien Tagen wandern, verschafft uns die Sommerzeit in Bezug auf Dämmerung eine Stunde Reserve. Genau das finde ich an der Sommerzeit gut im Vergleich zur Winterzeit. Beim Rest bin ich mittlerweile auch zu müde, um mich mit dem Für und Wider zu beschäftigen. Einfach die Umstellung abschaffen und fertig. Klar kann man morgen eine Stunde länger schlafen. Dafür ist man dann abends vermutlich später müde. Ganz abgesehen davon ist mir das auf Grund meiner derzeitigen Schlafstörung echt egal.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren