Rocher minus U

Rocher minus U

Lactosefreie Rocher von Ferrero gibt es derzeit noch nicht. Die Milch ist jedoch das kleine Problem der Nuss-Praline, wenn man auf die Verpackung schaut.

Schlecht vor Schock

Während ich diese Zeilen schreibe, ist mir noch ziemlich schlecht. Allerdings liegt es nicht an den Rocher, die ich gegessen habe, sondern an der neuen Spülmaschine. Ja, wir haben endlich wieder eine funktionsfähige. Das wäre, nein ist ein Grund zur Freude. Vor allem, weil der Einbau absolut professionell ablief. Es wurden sogar noch ein paar Türen der Küchenzeile korrigiert, die etwas schräg hingen. Profis halt, die jeden Tag damit zu Tun haben und deren Firma genau die Küche vertreibt, die bei uns auch eingebaut ist. Gekostet hat das ganze 70 Euro mehr im Vergleich zu Saturn. Mit dem Unterschied, dass bei Saturn die Spülmaschine von Hermes geliefert und eingebaut worden wäre — oder so was ähnlich. Schlecht ist mir, weil ich mir vorstelle, was mit Hermes alles hätte schief gehen können.
Aber gut, ich wollte nicht rumgammeln, sondern mich aufregen. Über jene Nuss-Pralinen, die mehr oder weniger „zufällig“ gestern Abend in unserem Einkaufswagen landeten. Lange haben wir die nicht mehr gegessen. Mittlerweile wissen wir auch wieder, warum wir abstinent waren. Rocher schmeckt extrem süß und besteht zu 40 Prozent aus Zucker. Immerhin, Nutella vom gleichen Hersteller schafft es sogar auf 56 Prozent.

Eingeteilte Rocher

Selbstverständlich könnte man sich die Rocher auch einteilen und nicht zu zweit vorm Fernseher — hey, immerhin ist eins für das Foto heute morgen über geblieben. Ganz bewusst haben wir gestern Abend beim netflixen nicht auf die Inhaltsstoffe geschaut. Wobei, möglicherweise wäre die Packung dann zu geblieben. Es wimmelt hier von Dingen, die auf meiner persönlichen schwarzen Liste stehen. Butterreinfett, Vanillin, Palmöl und natürlich der bereits erwähnte Zucker bis zum abwinken.
Klar, kann man darüber hinwegsehen. Schließlich ist Rocher keine Hauptmahlzeit oder ein Bestandteil davon. Bleibt das wirklich große Minus, was auch in die Überschrift des Artikels eingeflossen ist. Das Produkt ist der absolute Umweltkiller in Bezug auf die Verpackung. Jede der ist aufwendig einzeln verpackt, Papier für den Boden, Aluminium für die Süßigkeit selber und dann noch ein kleiner Kunststoff-Aufkleber zum Branding oben drauf. Nur rein theoretisch könnte man das sauber getrennt entsorgen. Dazu kommt dann noch die aus fertigem Kunstoff produzierte Gesamtverpackung. Wenn man nicht gerade Bedarf an solchen Dosen hat, ist das überflüssiger Müll. Nachhaltigkeit wäre für den Hersteller ein wichtiges Stichwort. Jedoch bleibt der Umweltschutz auf der Strecke, wenn man sein Produkt möglichst geil präsentieren will. Wobei Ferrero vermutlich eher von „hochwertig“ sprechen wird. Das steht meiner Meinung dann aber im Widerspruch zu den Inhaltsstoffen.
Wie dem auch sei, wir werden künftig wieder auf die Nuss-Praline verzichten.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren