Mitgliedervotum in Bildern

Mitgliedervotum in Bildern

Die SPD hat die Unterlagen für den Mitgliederentscheid, der jetzt offiziell Mitgliedervotum heisst verschickt. Die Unterlagen sorgen für Überraschung.

Überraschend sprachlos

Mir hat es nach dem Öffnen des Umschlags im ersten Moment tatsächlich die Sprache verschlagen. Nicht weil irgendetwas unklar war, sondern ganz im Gegenteil. Noch auf dem Bundesparteitag wurde davon gesprochen, dass alles fair ablaufend sollte. Davon spüre ich genau so wie viele andere Genossen nichts mehr. Im Begleitschreiben zum Mitgliedervotum wird sehr einseitig für eine Zustimmung geworben. Das wäre in etwa so, als wenn man bei seinen Briefwahlunterlagen auch einen Empfehlung für eine bestimmte Partei beigelegt bekommen würde. Neutral ist das ist nicht. Und ziemlich enttäuschend. Man kann darüber jetzt viele Worte verlieren, ich für meinen Teil habe mich entschlossen, einfach mal Bilder sprechen zu lassen.

Unschuldiger Umschlag
Unschuldiger Umschlag
Alle ausgepackten Unterlagen
Alle ausgepackten Unterlagen
Noch mehr Papier
Noch mehr Papier
Stimmkarte Mitgliedervotum
Stimmkarte Mitgliedervotum
Die richtige Entscheidung
Die richtige Entscheidung
Fertig für die Post
Fertig für die Post

Offene Fragen

Zu den viele Fragen, die noch offen sind, gehört unter anderm die nach der Briefmarke. Freimachen falls Marke zur Hand, heisst es. Böswillig könnte man folgendes antworten: „Nein-Stimmen müssen grundsätzlich frankiert werden, bei einer Ja-Stimme übernimmt der SPD-Vorstand gerne die Portokosten.“

Nicht unwichtig ist es wohl auch, ob das Ergebnis der aktuellen INSA-Umfrage mit dem Mitgliedervotum, dem Schlingerkurs der SPD oder der GroKo zusammenhängt. Mittlerweile liegt die SPD nämlich bei 15,5 Prozent hinter der AfD mit 16 Prozent. Das ist traurig, ds ist erschreckend.

3 Replies to “Mitgliedervotum in Bildern”

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren