Schlagwort: Rezension

Rezension zu First Martians

Rezension zu First Martians

Letzte Jahr gehörte ich noch zu denjenigen, die ziemlich begeistert waren, waren, als die ersten Details zu First Martians, dem neuen Spiel von Ignacy Trzewiczek, bekannt wurde. Als man Anfang des Jahres dann endlich vorbestellen konnte, war mein Interesse ziemlich abgekühlt. […]

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Das Wetter als Roman

Das Wetter als Roman

Sofern man kein anderes Gesprächsthema findet oder auf etwas in der Regel völlig unverfänglich zurückgreifen möchte, redet man über das Wetter. Das Thema eignet sich, wenn man mit Fremden zusammensteht und auf den Zug wartet. In Kneipen, beim Friseur, bei Krankenhausbesuchen oder auch unter Freunden und Bekannten. Wenn man sich über das Wetter unterhält, surft man an der Gesprächsoberfläche. Es sei denn, man unterhält sich mit einem Meteorologen oder anderem Experten. […]

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Vater und Sohn

Vater und Sohn

Beim Titel „Vater und Sohn“ denke ich sofort an an die Bildergeschichten von E. O. Plauen, die ich schon während meiner Kindheit kennenlernte und mochte. Über die Biographie des Zeichners dahinter erfuhr erst später. E. O. Plauen war eine Pseudonym von Erich Ohser, den die Nationalsozialisten mit einem Berufsverbot belegten und der sich nach seiner Verhaftung 1944 im Gefängnis erhängte. […]

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Das kaputte Knie Gottes

Das kaputte Knie Gottes

Kann Kunst irgendwo im Ruhrgebiet, zwischen Bochum und Gelsenkirchen entstehen? Eine Frage, um die es in „Das kaputte Knie Gottes“ von Marc Dengens gehen könnte — wenn man ihn denn mit dem Maßstab von „Literatur“ misst und anfängt zu interpretieren. Dabei würde man dem Roman allerdings nicht gerecht werden, denn er ist im besten Sinne des Wortes Unterhaltung. […]

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Der Roman zum Spiel

Der Roman zum Spiel

Im Jahr 1974 erschien bei Avalon Hill das Spiel „Rise and Decline of the Third Reich“. Ein Wargame aus der Kategorie „grand strategic“. Grand Strategic bezogen auf den Maßstab, die Berücksichtigung verschiedener Nationen und deren zur Verfügung stehenden Ressourcen, die wichtige Element des Spiels sind. Auch entscheidend ist hier die abgebildete Zeitspanne. Statt um Stunden oder Tage geht es um Jahre als Einheit für die Runden. […]

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Kastelau

Kastelau

Für mich war es das ungewöhnlichste Buch, welches ich in den letzten Monaten gelesen habe. Gleich vorweg auch meine persönliche Antwort auf die Frage, worum es sich hier handelt. Ja, in jedem Fall Literatur. Der Autor von „Kastelau“, Charles Lewinsky, kann schreiben. Verdammt gut schrieben und dabei eine komplexe und unterhaltsame Handlung so aufbauen, dass man das Buch erst wieder aus der Hand legt, wenn man es zu Ende gelesen hat. Und ja, Kastelau ist anspruchsvoll, mutet dem Leser etwas zu. […]

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren