Ein Herz für Koken

Ein Herz für Koken

Seit dem Erstkontakt mit Koken ist über ein Jahr vergangen. Da ich die eigene darauf basierende Seite eher seltener besuche, kommt der Erfahrungsbericht mit entsprechender Verzögerung.

Mobil oder nicht mobil

Zum ersten Mal habe ich im März 2016 im Blog über Koken geschrieben. Im Vergleich zu allen anderen Lösungen um meine Fotos zu präsentieren war das für mich die beste Lösung. Einfach komfortabel aus Lightroom heraus den Bilderbestand verwalten. Aus diesem Grund gab es auch nach der anfänglichen Konfiguration wenig Anlass, die eigene Galerie zu besuchen. Nach dem Urlaub auf Borkum wuchs bei meiner Frau zu Recht die Begehrlichkeit, die gemeinsamen Fotos auch mal zu Gesicht zu bekommen. Genau dafür war ja meine Galerie da. Sie war es dann auch, die ein paar Bugs am Theme feststellte. Die Vollbildansicht eines einzelnen Bildes verschwand bei längerer Ansicht auf dem iPad. Genauer gesagt, das Foto rutschte aus dem sichtbaren Bereich heraus.
So ganz mobil optimiert schien das von mir verwendete Theme OxyGen 2 nicht zu sein. Auf meiner Nimmerleins-Liste stand allerdings schon länger, ein Upgrade auf das Theme OxyGen 3 durchzuführen. Im Gegensatz zum Vorgänger handelt es sich dabei jedoch um eine Premium Theme, welches im Koken-Store für 60$ zu kaufen ist. Die Entscheidung fiel mir recht einfach. Mit WordPress-Themes kenne ich mich aus, aber Koken ist was das angeht Neuland für mich — und für ein paar private Fotos wollte ich nicht selber ein eigenes Template basteln. Der Zeitaufwand wäre sicher größer gewesen als 60$.

Koken
GLady / Pixabay

Koken ist einfach

Wer Lightroom kennt, für den ist Koken wirklich super zugänglich. Das Backend hat viele Ähnlichkeiten und die Konfiguration ist wirklich einfach. Wie das Frontend aussieht, hängt natürlich vom Theme ab. Neben den kostenlosen gibt es ein paar Premium-Themes. Die kosten etwa ähnlich viel wie so manches Premium-Theme für WordPress. Und ob man dort ein kostenloses Theme nimmt und dann für ein Galerie-Plugin mindestens 79$ bezahlt, ist selbstverständlich Geschmacksache. Immerhin, bezüglich der Anbindung von Lightroom an WordPress hat sich seit meinen ersten Gehversuchen etwas getan. Solange man nicht aus guten Gründen (die es durchaus gibt) auf Jetpack verzichtet, gibt es eine kostenlose Möglichkeit der Anbindung von Lightroom an WordPress von Automatic.
Ich für meinen Teil bleibe was Fotos angeht bei Koken. Mittlerweile habe ich nicht nur das Theme OxyGen 3 gekauft, sondern auch das Passwort-Plugin, um ausgewählte Alben vor dem öffentlichen Zugriff zu schützen. Vermutlich wird es auch nicht das letzte Plugin sein, was ich kaufe. Die Anbindung an Instagramm gefällt mir ebenso wie die Möglichkeit, Bilder bewerten zu lassen. Ob die Zahlungsschnittstelle sinnvoll ist, wage ich allerdings zu bezweifeln. Gerade für den deutschen Rechtsraum fehlt da mit Sicherheit einiges. Abgesehen davon, einen digitalen Abzug zu verkaufen finde ich persönlich etwas sinnfrei.

Zukunftsperspektive

Wie die Zukunft von Koken aussieht, kann ich nicht beurteilen. Im Vergleich zu WordPress geht die Entwicklung sehr gemächlich voran. Auf der anderen Seite läuft sie Software und aktuell habe ich keine Wünsche, die über das, was ich bereits an Funktionen geboten bekomme, hinaus gehen. Das neue Theme auf meiner Foto-Seite macht mir auf jeden Fall viel Freude.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren