Weber Grill, später

Weber Grill, später

Nach einem überraschend gutem Juni, der Hoffnung auf einen echten Sommer machte, haben sich unsere Überlegungen bezüglich eines neuen Grills mehr oder weniger erledigt. Herr Weber oder mögliche andere Kandidaten werden warten müssen.

Bedarf und Bedürfnis

Es gibt bei uns zu Hause Themen, die immer wieder hochkommen. Bei manchen versucht man gegenzusteuern und einen Bedarf beziehungsweise ein Bedürfnis zu leugnen — wie zum Beispiel die Sache mit einer neuen Konsole. Es wirklich erstaunlich, wie lange wir um das Thema herumgeschlichen sind, Wwe oft ich hier auch im Blog über einen Nicht-Kauf geschrieben habe. Letztendlich trafen wir dann kurz vor den Sommerferien eine Bauchentscheidung.
Bei der Espressomaschine hat es sich dagegen langsam entwickelt. Es wurde gewartet, ich habe mich informiert und dann trafen wir eine rationale Kaufentscheidung. Und dann gibt es noch die Dinge, die wir allen Anschein nach auf den Sank Nimmerleinstag verschieben. So wie die Anschaffung eines neuen Grills.

Weber Grill
WerbeFabrik / Pixabay

Grillgeschichte

Als ich noch abhängig Bekochter war (Kind, welches Essen vorgesetzt bekam), wurde wenn gegrillt wurde, Holzkohle verwendet. Es war kein High End Modell. Für Würstchen und Bauchfleisch reicht auch fast alles aus. Aus der Zeit kannte ich von anderen die von Gartenzwergen herstellten gemauerten Feuerstellen so wie alte Bierfässer, den man ein neues Leben gehaucht hatte.
Der erste eigene Grill war dann ein Elektrogrill, welcher von eine anderen Elektrogrill abgelöst wurde. Unschlagbarer Vorteil eines Elektrogrills: regnet es draußen, wir einfach Indoor gegrillt. Nur Skeptiker fragen, warum man dann nicht gleich die Grillschlange vom Backofen verwendet.
Für kurze Zeit, auf dem großen Balkon unserer letzten Bielefelder Wohnung, hatten wir einen Kugelgrill eines skandinavischen Möbelhauses. In der ersten Kölner Wohnung verkauften wir ihn dann mangels Möglichkeiten an die Nachbarn.
Für den Park gab es noch ein Modell mit Briketts, was ich im letzten Jahr bereits beschrieben habe. Noch viel länger beschäftigen wir uns mit dem Thema und der Frage, ob es denn ein Weber Grill (hat ja schließlich gefühlt fast jeder) oder ein anderes Modell sein soll.

Grillüberlegungen zu Herrn Weber

Letztes Jahr kam der Coob Grill in die engere Wahl, obwohl es dabei nicht um einen Gasgrill handelt. Man muss als Mensch, der seinen Nachbarn nicht zu viel zumuten möchte, den Tatsachen ins Auge sehen. Alles was viel Rauch entwickelt, macht genau das und riecht zudem intensiv. Es fördert insgesamt nicht gerade die gute Nachbarschaft. Bis wir auf den Coob Grill stießen, hielten wir ein Modell von Weber (Gas) für die beste Idee. Dann kam aber im letzten Jahr der Herbst dazwischen und das Thema hatte sich wieder erledigt. Wir haben keinen überdachten Balkon, so dass sich grillen im Winter nicht anbietet.
Als mit den ersten waren Strahlen der Frühlingssonne die Lust zum grillen an unsere Tür klopfte, standen wir entsprechend wieder ohne da. Es kam wie es kommen musste, der Elektrogrill wurde wieder hervor geholt. Der tut es noch, auch wenn das Ergebnis weit entfernt von optimal ist. Wieder stellten wir Überlegungen zum Kauf eines Grills an. Der Cool wurde verworfen, der Lotus-Grill ebenfalls — wir wollten grillen, nicht garen. So landeten wir wieder Weber Grill, genau gesagt bei Q 1200 in Orange. Der steht nun immer noch nicht zu Hause.

Erneut verschoben

Das es der Grill wird steht ziemlich fest. Ausschlaggebend ist hier auch unter anderem die Farbe. Ja, wir mögen so was. Was will man schließlich von langjährigen Apple-Nutzern anderes erwarten? Dieses Jahr jedoch, wir es wieder nichts mit dem Grill. Im Juli hätten wir keine Verwendung für ihn. Der August steht im Zeichen anderer Pläne. Im September ist dann die Grillsaison eigentlich schon wieder vorbei. Zu den anderen Plänen gehört unter anderem die Anschaffung einer Kaffeemühle. Die wird für die Espressomaschine dringend benötigt. Eine Testpressung am Wochenende mit frisch gemahlenen Bohne zeigte uns ganz deutlich den geschmacklichen Unterschied.
Aber, Herr Weber, nächstes Jahr wird es bestimmt was mit uns. Ganz sicher.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren