Kategorie: Gehversuche

Lyrik wäre zu hochgestochen. Gedichte, Texte, Bruchstücke. All das könnte passen. In aller Bescheidenheit sind es aber nur Gehversuche. Richtig laufen kann dieser Autor noch nicht.

Sitzen kostet extra

Sitzen kostet extra

Im Kölner Stadt-Anzeiger wurde heute unter der Überschrift „Im Stehen sieben Prozent, im Sitzen 19“ darüber, dass es einen Unterschied macht, ob man seine Bratwurst im Stehen oder sitzend verzehrt – zumindest für den Besitzer der Imbissbude. […]

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Die Nachhaltigkeitslüge

Die Nachhaltigkeitslüge

Während im Kino noch der zweite Teil von Kung Fu Panda läuft, steckt ein anderer Panda ganz real mächtig Prügeln ein. Nicht ein Panda direkt, sondern ein Verband, der einen Pan­da­bär im Logo trägt. […]

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Billige Auskunft

Billige Auskunft

Frühzeitiges Erblinden auf halbgewaschenen Ohren hilft darüber hinweg, dass die Jahre kommen und gehen, ohne uns einen guten Tag zu wünschen. Es gibt Momente, da fühlt man sich nicht als Fußabtreter für die Wünsche anderer, auch wenn diese zunehmend seltener werden. […]

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Scheidungsopfer

Scheidungsopfer

Eigentlich wollte er nur nach Düsseldorf, seinen Hund besuchen. Jetzt lag er irgendwo auf einem namenlosen Gepäckband, gestrandet wie Millionen von Koffern jährlich. Schuld daran, dass er die Nacht auf dem Flughafen verbringen musste, war der Winter. Zumindest hatte das die Brünette mittleren Alters am Schalter gesagt. […]

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Tiefen der Kindheit und Untiefen des Auesees

Tiefen der Kindheit und Untiefen des Auesees

Kindheit auf dem Land. Eigentlich nicht ganz richtig, denn Wesel ist schließlich eine Stadt. Zwar keine besonders große, aber immerhin ist Wesel nicht Brünen, oder schlimmeres. Wer am Niederrhein aufwächst, weiß, dass es schlimmeres gibt. Immerhin hat Wesel einiges zu bieten. […]

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Wie ich fast mal Leben rettete

Wie ich fast mal Leben rettete

So weit mir bekannt ist, teilte meine Eltern zwei Grundüberzeugungen. Zum einen die, dass ich unbedingt in irgendeinen Verein musste und zum anderen, das Sport mir gut tun würde. Naturgemäß sah ich beides ganz anders. Geholfen hat das jedoch nicht sehr viel, da zu dem Zeitpunkt meine Beine noch unter dem elterlichen Tisch steckten. […]

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Die Sache mit Tim

Die Sache mit Tim

Weder das genau Datum, der Monat, nicht mal die Jahreszeit ist mir in Erinnerung geblieben. Trotzdem hat sich der letzte Geburtstag von Tim tief in mein Gedächtnis gegraben.
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Kleine Buchhandlungen

Kleine Buchhandlungen

Winter. Jeder hat seinen Lieblingsplatz, wo er in dieser Jahreszeit gerne liest. Nicht wenige bevorzugen Plätze in der heimischen Wohnung, eingekuschelt in warmen Decke mit einem heißen Kakao oder Tee. Schön bequem, Tief versunken im Buch, vergiss man, wie das Buch zu einem gekommen ist.
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Unangemessene Vergleiche

Unangemessene Vergleiche

ach dem Banküberfall am vergangenen Freitag in Karlsruhe wurde in einigen Medien die Täter als Gentleman-Räubern bezeichnet. Angeblich waren sie höflich und gesittet bei den Überfällen vorgegangen.
[…]

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Ausnahmezustand steht bevor

Ausnahmezustand steht bevor

Morgen ist es soweit, der NaNo beginnt. Bis zum 30. November heisst es dann für mich, 50.000 Wörter zu schreiben. Keine Frage, ich bin sehr nervös. So gut es geht, habe ich mich vorbereitet. In Rekordzeit habe ich Wie man einen verdammt guten Roman schreibt verschlungen – das hätte ich schon vor Jahren machen sollen.
[…]

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Nur Gedanken

Nur Gedanken

Angeschlagen, in roter Wut auf dem kalten Feldbett sitzend.
Die Wohnung längst geräumt, ausgeblichen das erträumte Leben.
Was über blieb, passt in eine Plastiktüte. Raus mit den Habseligkeiten, rein mit den Kopf.
Vom letzen Schlaf trennt nur noch der kleine Rest in der Kornflasche.

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren