Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Alle Jahre wieder kommt ein echter Tannenbaum aufs Neue in die Wohnung. Oder doch lieber einen aus Plastik?

SCDU in Emden

Heute Morgen beim Frühstück überraschte mich die Emder Zeitung mit einer Meldung, die ich so nicht erwartet hätte. Nicht in Emden und vor allem nicht von der CDU.

CDU setzt auf Erbpacht, um Hausbau anzukurbeln
Fraktion will vor allem Familien mit Kindern damit unterstützen

An dieser Stelle sollte ich erwähnen, dass ich ein großer Fan der Erbpacht bin. Land sollte meiner Meinung nach niemanden gehören und Flächen im kommunalen Besitz nicht verhökert werden. Die Nutzung von Flächen kann aber für eine gewisse Dauer durchaus übertragen werden. Das Modell der Erbpacht ist für daher nichts aus der Mottenkiste, sondern zeitgemäß.

Es ist kein Geheimnis, woran die Schaffung von Wohnraum häufig scheitert. Zumindest wenn man ein eigenes Haus bauen will. Bauen ist teurer denn je, dabei machen die Grundstückspreise einen erheblichen Teil aus. Dieses durch ein Modell der Erbpacht abzufedern, finde ich großartig. Es ist aus meiner Sicht auch eine Form der Sozialpolitik, die ich eher bei der SPD denn bei der CDU sehen würde.

Ich hoffe sehr stark, dass der Vorschlag der CDU Anklang finden wird bei den anderen Fraktionen im Rat der Stadt Emden. Insbesondere bei den Sozialdemokraten.

Kommen wir aber zum Tannenbaum.

Oh Tannenbaum

Auch wenn es kurzzeitig mal eine Phase der Überlegung gab, ein Tannenbaum aus Plastik kommt bei uns nicht ins Haus. Praktisch heißt nicht immer hübsch, auch wenn die Dinger über die Jahre besser geworden sind. Und was heißt hier in Emden schon praktisch, wenn man ein Haus ohne Keller hat, wo man das Plastikmonster das restliche Jahr über lagert.

Nein, ich werde wohl mit einem Tannenbaum aus Plastik nicht mehr warm. Seitdem ich anfing, in Bielefeld zu studieren, gab es jedes Jahr einen eigenen Tannenbaum. Anfangs noch etwas kleiner und aus einer eher blöden Idee heraus noch mit Ballen. So was bringt erstaunlich wenig, wenn man den Baum nach dem Fest nicht irgendwo eingraben kann.

Das Podest für meine ersten Tannenbäume habe ich sogar noch, ich verwendete damals einfach meinen schwarzen Papierkorb. In der heutigen EZ ging es nicht nur um Erbpacht, sondern um die Gretchenfrage: Plastikbaum oder doch lieber echte Tanne?

Wie erwähnt, meine Entscheidung ist gefallen. Wir haben auch bereits den Tannenbaum für dieses Jahr, vom besten Verkäufer in Emden an der Ubierstraße. Erheblich günstiger als vergleichbare Ware in Köln, aber das versteht sich von selbst.

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