Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Selbst in jungen Jahren sollte man sich Gedanken über die Fahrradbeleuchtung machen. Andernfalls wird man möglicherweise erst gar nicht alt.

Sicherheitsfrage

Fahrradbeleuchtung ist eine Sicherheitsfrage. Noch nie war mir das so bewusst wie in diesem Jahr. Es hängt nicht mit dem Umzug zusammen, sondern ist eher ein altersbedingter Reifungsprozess — begleitet von dem Umstand, nicht über den Haufen gefahren zu werden.

In meiner Kindheit und Jugend nahm ich die Sache mit der Fahrradbeleuchtung ziemlich locker — wie viele damals. Man hat sich eigentlich nur darum gekümmert, um nicht von der Polizei erwischt zu werden. Selber fühlte man sich mehr oder weniger unverwundbar, Autos würde man schon rechtzeitig sehen — glaubte man damals in seiner Naivität.

Dazu kam dann noch der Umstand, dass die Beleuchtung vorne so gut wie keinen Wert für einen selber hatte. Eine anständige Ausleuchtung des Weges, der vor einem lag, gab es nicht. Um mir das zu vergegenwärtigen, muss ich nicht mal auf meine Erinnerungen zurückgreifen. Es reicht aus, im Dunklen mit meinem alten VSF-Fahhrad unterwegs zu sein. Es stammt noch aus einer Zeit, als man von LED nichts wusste. Mit anderen Worten, die Fahrradbeleuchtung ist unzureichend.

Kein Vergleich zu meinem neuen Fahrrad vom selben Hersteller. Ein deutlich sichtbares Licht, vor allem aber eine gute Ausleuchtung der Strecke. Wenn das Licht denn brennt.

Ausschaltbare Fahrradbeleuchtung

Bei meinen frühen Fahrrädern und auch bei meinem Reiserad von VSF (30 Jahre alt, stabil und ohne Schnickschnack) ist das mit der Fahrradbeleuchtung recht simpel. Eingeschaltet wird sie über den Dynamo. Das Licht ist dann an, wenn und solange man fährt. Es sei denn, ein Kabel ist kaputt oder aber der Dynamo hat aufgrund von Nässe (Regen) keine so guten Kontakt zum Reifen.

Manchmal brennt auch eines der Birnchen durch, was mir in letzter Zeit häufiger passiert ist. Möglicherweise bin ich einfach zu schnell und sorge für Überspannung.

Wie dem auch sei, bei meinem neuen Fahrrad ging die Beleuchtung an, wenn ich in die Pedalen trete. Selbst bei Stillstand des Rads ist das Licht noch eine Zeitlang an. Ein nicht unwichtiger Sicherheitsaspekt. Dabei brennt das Licht zu jeder Tages- und Nachtzeit. Als ich gestern Spätnachmittag nach Feierabend mein Fahrrad abholte, brannte nichts. Ärgerlich, weil ich das Rad aus einer Inspektion abgeholt hatte, bei der die Überprüfung der Fahrradbeleuchtung ein Punkt auf der Rechnung ist.

Statt zu reklamieren, ärgere ich mich aber mich selber. Meine Frau zeigte mir nämlich an der Vorderlampe einen kleinen Schalter, mit der man die Beleuchtung ein- und ausschalten kann. Muss man halt nur wissen.

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