Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Ina erblickte Spahn, wie er mit dem Schlüsselbund in der Hand gemütlich von seiner Dienstwohnung herüber von anderen Ende des Schulhofs kam.In seiner grauen Jogginhose beulte sich auf der linken Seite etwas.

„Schon ganz heiß auf das Aufräumen, was“, begrüßte Späh Ina und die anderen, als er endlich bei ihnen war. „Dann wollen wir mal aufschließen.“

Sie folgten Späh zum Schulgebäude. Der schloss die Tür auf und hielt sie galant wie ein Gentleman, der er mit Sicherheit nicht war, die Tür auf.

„Hereinspaziert meine Damen.“ Erst als die letzte drin war, ließ er die Tür los und steuerte ebenfalls auf die Aula zu. Sein Blick blieb dabei auf den Hinter der der

Schülerinnen kleben. Bei jeder einzelnen von ihnen stellte er sich vor, wie sie nackt aussehen würde. Im Sommer benötigte Böhm für so was wesentlich weniger Phantasie. Mit der linken Hand fühlte er in seiner Hosentasche. Sie war noch da, einsatzbereit.

Vor der verschlossene Aula blieb die Gruppe stehen und wartete auf Böhm, der auch hier aufschloss. Abgestandene Luft aus dem Raum schlug ihnen entgegen. Keiner hatte dran gedacht, über das Wochenende eines der Deckenfenster auf zu lassen. Es roch nach Resten vom Buffet, verschüttetem Bier und ausgelassener Stimmung.

„Na dann hol ich euch mal Mülltüten.“ Böhm zog ab. Die Mädchengruppe verteilte sich in der Aul, Ina gab sich Mühe, zu koordinieren. Besonders motiviert aufzuräumen war sie so wenig wie die anderen, aber es musste schließlich gemacht werden. Hinter ihr erschein Dina.

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