Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Netzwerktechnik für Tennisspieler

Unkenntnis in der Konfiguration eines Mesh-Netzes können zu schlechten Verbindungen führen. Netzwerktechnik ist kein Kinderspiel.

Australian Open als Missverständnis

Manche Bezeichnungen sind leider so gewählt, dass es zwangsläufig zu einem Missverständnis kommt. So etwa beim Tennisturnier „Australian Open“. Offen sollte man hier nicht wörtlich nehmen, denn für die Teilnahme ist es von Vorteil, wenn man gegen Corona geimpft wurde. Das erfährt gerade auch der vermutliche Impfgegner Novak Djokovic. Die australische Regierung verweigert ihm nach wie vor die Einreise, allerdings gibt es jetzt schon ein erstes Gerichtsurteil, mit dem der Einspruch des Tennisprofis stattgegeben wurde.

Man wird sehen, wie sich das noch entwickeln wird. Persönlich bin ich kein Fan von Extrawürsten. Insbesondere auch nicht von sehr dubiosen Dokumente, die plötzlich auftauchen. Wer seinen Impfstatus zur Privatsache erklärt wie Djokovic, darf das natürlich. Allerdings sollte man dann auch damit rechnen, dass man damit aus guten Gründen bei manchen Veranstaltungen und Örtlichkeiten draußen bleibt.

Aber lassen wir die Welt des Profisports und die weiterhin unerfreuliche Pandemie-Situation hinter uns. Es gibt ja noch andere Themen. Zumindest welche, die mich nach wie vor beschäftigen. Dazu gehört die nach wie vor miserable Internetanbindung in meinem Büro.

Abiturfach Netzwerktechnik?

Natürlich ist Netzwerktechnik kein Abiturfach. Genauso wie Steuerrecht oder andere Dinge des täglichen Lebens, die man als Erwachsener schmerzlich vermisst. Alles kein Hexenwerk, aber dennoch ist man auf Experten angewiesen. Obwohl, bei der Steuererklärung sich mitunter der Eindruck einschleicht, man würde viel für wenig Leistung bezahlen. Ein anderes Thema, zu dem ich mich lieber nicht auslasse.

Daher wieder zurück zur Netzwerktechnik. Wahrlich, ich bin kein blutiger Laie. Aber was einem mitunter an Wissen abverlangt wird, ist schon arg viel. In der letzten Wohnung in Köln reichte es aus, den Speedport anzuschließen und fertig war das Ganze. Auf den etwas über 80 Quadratmeter gab es nie Probleme mit dem Empfang. Und wenn das Internet dann mal wirklich mal weg war (eher selten bei der Telekom), dann riss es nicht die ganze Netzwerktechnik mit in den Abgrund. Genau das ist derzeit bei meiner Frau und mir der Fall. Der Router von vodafone scheint jedes Mal, wenn das Internet wegbricht, komplett abzustürzen und reist damit das Meshnetzwerk mit in den WLAN-Tod. Damit gibt es dann weder Zugriff auf Drucker noch NAS.

Abgesehen davon kamen hier oben im Arbeitszimmer von 900 Mbit/sek. ganze 6 Mbit an, die sich dann auch noch meine Frau und ich mit Drucker und NAS teilen müssen. Daran ist aber nicht vodafone Schuld, sondern meine Unkenntnis in der Netzwerktechnik. Zwar hab ich das Mesh-Netzwerk vor Monaten eingerichtet, aber der Repeater im Arbeitszimmer war bis heute nicht mit dem in der 1. Etage verbunden, sondern mit dem Router im Wohnzimmer.

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