Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Vorweihnachtszeit anders und gleich

Auch für viele Erwachsene ist ein Adventskalender fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit. Trotz Pandemie darf man sich auf etwas freuen.

Jährliches Ritual

Einen Schokoladen-Adventskalender Monate im Voraus zu kaufen ist eventuell nicht die beste Idee. Der Inhalt des zweiten Türchens war im Geschmack etwas abenteuerlich. Im nächsten Jahr sollte ich doch wohl lieber wieder auf ein Modell zurückgreifen, wo man hinter den Türchen nur Sinnsprüche findet. Oder zu einem Exit-Kalender greifen. Sofern die Pandemie anhält, wäre das vermutlich ehedem die beste Wahl.

Eigentlich soll einem so ein Adventskalender die Vorweihnachtszeit versüßen. Jedes geöffnete Türchen bringt uns näher heran an das Weihnachtsfest. Als Erwachsene braucht man im Grunde genommen keinen Adventskalender, aus einer ganzen Reihe von Gründe. Persönlich möchte ich aber jedes Jahr aufs Neue die positiven Erinnerungen von früher damit wachrufen. Die kindliche Vorfreude aufs Fest, auf die Geschenke unterm Weihnachtsbaum und auf knackige Kälte und Schnee.

Zumindest einmal im Jahr darf man wieder Kind sein — auch wenn meine Frau und ich genau wissen, was unterm Weihnachtsbaum liegt. Wie im letzten Jahr werden es wieder Brettspiele sein, die wir lange vor Beginn der Vorweihnachtszeit gekauft haben. Wie sonst auch werden wir die Feiertage in Zweisamkeit verbringen, ob das dann mit Schnee etwas wird, sehen wir dann mal.

Vorbereitungen in der Vorweihnachtszeit

Schon jetzt, zum Beginn der Vorweihnachtszeit, zeichnet sich eine Art Trend bei uns zu Hause ab. Eine ganze Reihe von Dingen wird gleich bleiben. So habe ich etwa damit begonnen, an meiner „Weihnachtsgeschichte“ zu schreiben — der Text, um mir im Blog dann eine zweiwöchige Pause zu ermöglichen. Auch sind die Weihnachtskarten bereits bestellt und deren Inhalt vorformuliert.

Zu den Dingen, die in diesem Jahr definitiv anders werden, gehört das Gericht am Heiligabend. Wir werden zum ersten Mal nach sehr langer Zeit von dem abweichen, was wir schon in der ersten gemeinsamen Wohnung in Bielefeld am 24. Dezember gegessen haben (und nein, es gab bei uns nie Würstchen und Kartoffelsalat).

In diesem Jahr steht Gänsekeule aus dem Römertopf auf dem Programm — das hat man davon, wenn man zu einem Friseur geht, der Hobbykoch ist. Natürlich bin ich etwas nervös, weil es absolut neu ist. Andererseits ist es weniger stressig als ein auf den Punkt gebratenes Rinderfilet. Dennoch, die Rindfleischsuppe vorab bleibt.

Was das Kekse backen in der Vorweihnachtszeit angeht, bin ich mir noch unschlüssig. Eigentlich würde ich ja gerne wieder, zumal Selbstgebackenes definitiv besser schmeckt. Nur der Aufwand ist halt doch etwas größer. Mal schauen.

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