Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Viel größer als die sogenannte Traumfabrik Hollywood ist das menschliche Gehirn. Oder es gibt das Multiversum.

Unwissenheit über Korea

Manchmal erstaunt mich meine eigene Ahnungslosigkeit. Über Korea dachte ich eigentlich mehr zu wissen als der durchschnittliche US-Amerikaner (Achtung Vorurteil!). Tragen wir mal zusammen, was ich über Korea weiß. Im Zweiten Weltkrieg besetzten Japaner das Land und missbrauchten zahlreiche Frauen als sogenannte Trostfrauen. Korea ist sei dem Korea-Krieg in den 1950er Jahren in Nordkorea (kommunistisches Diktatur) und Südkorea (Demokratie) geteilt. High Tech-Unternehmen wie LG Electronics oder Samsung sind südkoreanische Firmen.

Der Diktator Kim Jong-un hat Nordkorea fest im Griff und seine Hand auf dem Atomknopf. Der Posten wurde bisher in der Familie vererbt, sofern man nicht von einem Flakgeschütz erschossen (Onkel) oder im Ausland mit Gift ermordet wird (Bruder). Zwangsarbeit ist ein Nordkorea an der Tagesordnung. In der Anfangsphase von Nordkorea galt das Land jedoch als fortschrittlicher als sein südlicher Bruderstaat.

Soweit das Bekannte. Völlig neu war mir bis gestern Abend, wie lange Südkorea auf dem Weg in die Demokratie brauchte. Noch in den 1970er und 1980er Jahren war Südkorea eine Militärdiktatur. Einen Einblick gibt der Film „Das Attentat – The Man Standing Next“ (Amazon Prime).

Den Stoff verarbeitet nach dem Filmabend gestern mein Gehirn in seiner eigenen Traumfabrik zu einer ganz neuen Version.

Abstruse Traumfabrik

Morgens frag ich mich manchmal, auf welche abstrusen Ideen das eigene Gehirn nachts, wenn ich schlafe, eigentlich kommt. Man könnte im Prinzip mal eine Frage in den Raum werfen. Entweder ist unser Gehirn im Schlaf die beste Traumfabrik der Welt oder aber, wir haben nachts unbewusst Kontakt mit dem Multiversum. Eine Option von den beiden klingt auf jeden Fall plausibler.

Bleiben wir aber bei der Traumfabrik Gehirn. Für mich persönlich kann ich nicht sagen, ob es bestimmte Uhrzeiten in der Nacht gibt, wo ich besonders intensiv träume. Oder ob es am Abendessen, besonderen Umständen oder was auch immer liegt. Nur sehr selten kann ich wie heute Nacht einen Traum auf etwas Konkretes wie den Film über die letzten 40 Tage von Park Chung-hee zurückführen.

Im Regelfall ist das, was aus meiner Traumfabrik kommt, ziemlich aus dem Zusammenhang gerissen. Es tauchen mir unbekannte Orte auf oder Menschen, die ich seit über 30 Jahren nicht gesehen habe. Zum Glück habe ich keine esoterische Ader und sehe Träume als das, was sie sind. Überreaktionen des Gehirns im Schlaf.

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