Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Von Herstellern alternativer Klemmbausteine gibt es eine Reihe von technischen Modellen. Selbst ein Auto kann man kaufen und zusammenbauen.

Technik ist kein Kindergeburtstag

Zugegeben, eine etwas provokante Überschrift für heute. Dabei geht es nicht mal nur um ein Auto, sondern eher um einen bunten Themenstrauß. Zur Abwechslung wird das hier der einzige Satz sein, in dem Corona und Lockdown auftauchen. Schließlich gibt es ja noch Dinge, die Spaß machen im Leben. Lassen wir daher die Kinder einfach außen vorher. Vielleicht nur kurz zur Erklärung, warum die überhaupt hier auftauchen.

Beim Zusammenbau des Technik-Modells von CaDa stellen meine Frau und ich immer wieder fest, wie viel Geduld es bedarf. Als Achtjähriger hätte ich sicher gerne so ein Auto gehabt, aber ob ich den Zusammenbau ganz allein gestimmt hätte, bezweifle ich ernsthaft. Das Set ist eine echte Herausforderung. Zudem hat es leider zu einer weiteren Bestellung geführt, denn am 13. Mai und 23. Mai stehen mit Christi Himmelfahrt und Pfingsten wieder Feiertage ins Haus. Die Gelegenheit, bei möglicherweise nicht so gutem Wetter sich die Zeit mit dem Bau eines neuen Modells zu vertreiben.

Wobei wir mit dem Auto auch an Bautag Nummer fünf noch nicht fertig sind. Wir gehen es ruhig an, zudem gibt es ja auch noch andere Dinge zu erledigen. Hausputz, Gartenarbeit und solche Dinge, von denen Kinder befreit sein sollten.

Traum vom eigenen Auto

Ohne Auffrischung meiner Fahrpraxis bleibt das Auto von CaDa auch das Einzige, was ich derzeit in die Hände bekomme. Sicherheit geht für mich vor, auch wenn das eine ganze Reihe von Plänen für die neue Heimat Ostfriesland weiter nach hinten verschiebt.

Beim Zusammenbau des Modells lerne ich zumindest mehr über die Funktionsweise von Getriebe und Lenkung als damals in der Fahrschule. Hat ja auch Vorteile. Parallel dazu lese ich das Buch Pawel Kmiec über Lego-Technic, was mein Verständnis weiter vertief. Mir hilft das, die Zeit zu überbrücken, bis der im Hintergrund laufende 3-D-Ducker fertig ist mit dem nächsten Entwurf für mein eignes Projekt. Mittlerweile hab ich den zehnten Entwurf eines Gehäuses für den Wemos D1 mini erstellt, der recht vielversprechend ausschaut. Bisher passt alles, auch der Boden des Gehäuses lässt sich wie geplant mit Teilen des dänischen Klemmbausteine-Herstellers verbinden.

Die Stromversorgung erfolgt dann über USB oder drei AAA-Batterien. Der Batterie-Block wird über Mini-Stecker am Wemos angeschlossen. Noch ist das Batteriegehäuse zugekauft, aber auch dafür soll es eins geben, welches zu den Klemmbausteinen passt. Ein noch langer Weg, aber unterhaltsam.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.