Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Der Kampf der Spielkonsolen geht in die nächste Runde. Lediglich Nintendo bleibt mit seiner Switch am außerhalb des Rings.

Kampf der Giganten

Hier oben in Ostfriesland ticken die Uhren etwas anders. Obwohl mittlerweile sowohl die Playstation 5 und die Xbox X (/S) vorbestellt werden können, lässt mich das ziemlich kalt — fast jedenfalls. Möglicherweise hat das auch mit der Nintendo Switch zu tun, die ich mir kurz vor dem Umzug gekauft habe. Die hat ein ganz anderes Konzept, aber dazu später mehr.

Wie in jeder Runde zischen Sony und Microsoft stellt sich die Frage, für welche Plattform man sich entscheiden soll. In Bezug auf die Leistung sind die Unterschiede eher marginal und werden wohl nicht an einen für Videospiele hochgerüsteten PC heranreichen. Wollen sie auch nicht, denn Couch Potatoes spielen bekanntlich anders. Gemütlich auf dem Sofa mit Wein oder Bier, wie ich zum Beispiel.

Für mich ist aber auch klar, dass ich mir auf keinen Fall mehr eine PlayStation kaufen werde. Das gesamte Konzept bei Microsoft überzeugt mich einfach mehr. Die Abwärtskompatibilität finde ich super, auch Cloudgaming und Streaming von Spielen sind gut. Was die Auswahl der Titel angeht, fühle ich mich bei der Xbox gut aufgehoben. Das der Konzern auch noch in einem Handstreich die Spieleschmiede Bethesda (Elder Scrolls, Fallout etc.) erworben hat, ist die Sahne oben drauf.

Freiheit dank Switch

Eigentlich erfolgt der Kauf einer Switch aus der puren Not heraus. Eine Woche auf gepackten Kartons musste ich irgendwie herumkriegen. Noch bei der Vorstellung der Konsole von Nintendo schloss ich einen Kauf aus, obwohl mich das Konzept schon begeisterte. Was aber interessiert einen das eigene Geschwätz von gestern.

Mittlerweile ist die Switch deutlich häufiger in Betrieb als die Xbox, obwohl ich ja eigentlich Shooter mag. Auf der Switch hat mich aber „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ in den Bann gezogen. Zudem spiele ich mit meiner Frau zusammen „Mario + Rabbids Kingdom Battle“. Dazu reicht ein Controller, denn den die beiden Joycons kann man ja teilen, sobald man sie von der Konsole entfernt. Genial. Das die Switch uns im Herbst auch in den Urlaub auf Borkum begleiten wird, steht ehedem schon fest.

Es ist mit dieser kleinen Konsole eine Art Freiheit, die ich genieße. Überall spielen zu können und wenn man mag auch stationär am heimischen Fernseher. Damit passt die Konsole besser zum neuen Lebensstiel hier oben in Ostfriesland. Dennoch, das es in ein paar Monaten einen Ersatz für die Xbox geben wird, steht fest. Selbstverständlich wird es die Xbox X werden. Vorstellen muss ich die nicht, ich warte auf die Behebung der üblichen Kinderkrankheiten und vor allem auf Spieltitel, die einen Kauf rechtfertigen.

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