Machtmissbrauch bei Administratoren

Machtmissbrauch bei Administratoren

Wer bisher geglaubt hat in Nippes würden nur nette Menschen leben, muss leider enttäuscht werden. Machtmissbrauch kommt in den schönsten Veedeln vor.

Kein normaler Donnerstag

Hier im Blog habe ich bereits über mein Projekt Alpha Meeple geschrieben. Mittlerweile habe ich mir auch die passende Domain dazu gesichert. Gestern wollte ich meine erste umfangreiche Rezension zu Terraforming Mars  bei Facebook in der Gruppe „Gesellschaftsspiele“ teilen. Anfang der Woche hatte ich bereits auf mein Projekt dort aufmerksam gemacht — so wie es in der Gruppe auch andere zuvor getan habe, die sich mit ähnlichen Dingen beschäftigen. Komischerweise fand ich die Gruppe nicht mehr. Auch nicht meine Beiträge, die ich gepostet hatte. Ich suchte bei Facebook nach der Gruppe, ohne Erfolg (darauf gehe ich später noch mal gesondert ein). Mich beschlich ein ungutes Gefühl. Leider wurde daraus dann Gewissheit, als ich feststellte, nicht mehr Mitglied der Facebookgruppe „Nippes“ zu sein. Auch hier verhielt es sich so, dass ich nicht mal mehr die Gruppe bei Facebook finden konnte. In beiden Gruppen ist ein und der selbe Mensch als einer der Administratoren tätig. Er sorgte für meinen Rauswurf aus beiden Gruppen. Für mich stellt sein Handel einen deutlichen Machtmissbrauch dar.
Um es direkt und in aller Deutlichkeit zu sagen: mein letzter Beitrag in der Facebookgruppe Nippes ist schon etwas länger her. Meistens las ich dort nur mit. Werbung oder aggressive Posts habe ich dort nie hinterlassen.

Warnlicht für Machtmissbrauch
Warnlicht für Machtmissbrauch

Dem Machtmissbrauch ausgeliefert

Rollen wir den Faden langsam weiter auf, um die Sache mit dem Machtmissbrauch deutlicher zu erklären. Vor etwas mehr als drei Jahren führte dieser Vorfall dazu, dass ich aus einer Kölner Gruppe für Brettspiele geworfen wurde. Mein Verbrechen: ich habe mir die Freiheit herausgenommen selber zu entscheiden, wen ich als Gast zu Hause einlade und mich dagegen gestellt, mir von anderen vorschreiben zu lassen, mit wem ich befreundet bin.
Für mich war der Drops damit gelutscht, über die Sache ist aus meiner Sicht längst Gras gewachsen. Vielleicht nicht genug, oder aber es ist der Kölner Sommer mit nahezu Null Niederschlag schuld, dass es wieder durch braune Flecken hervorbrach.
Jener besagte von damals warf mich diese Woche in einem Anfall von Machtmissbrauch aus den beiden Gruppen, auch aus der Gruppe Nippes. Womit hatte ich das verdient? Nun, mein Projekt Alpha Meeple beschäftigt sich mit Brettspielen. Das scheint dieser Person nicht zu gefallen, da sie selber in diesem Bereich unterwegs ist und keine Konkurrenz duldet.

Bezug zu Nippes

Was hat das Ganze dann mit Nippes zu tun? Nichts und genau das ist der springende Punkt. Im Übrigen wurde von dem Administrator auch meine Frau aus der Gruppe Nippes geworfen. Im dritten Reich nannte man das Sippenhaft. Sie hat Ende des Sommers zum letzten Mal dort einen Artikel zum verkauft angeboten. Leider aber auch das „Pech“ mit mir verheiratet zu sein, was sie wohl in den Augen des Administrators verdächtig macht. Wie gesagt, für mich ist das Machtmissbrauch mit einer Portion Selbstgefälligkeit. Aber es kommt noch besser. Mein Bild der Menschen hier in Nippes ist etwas getrübt worden, leider.
In der Gruppe Nippes gibt es noch zwei weitere Administratoren. Über Dritte erhielt ich deren Namen — wie gesagt, für mich ist die Gruppe unsichtbar bei Facebook. Eine der Administratorinnen schrieb ich an. Die Rückmeldung macht mich mittlerweile genau so fassungslos wie der Vorfall selber.
Zuerst hieß es, die Gruppe sei doch nicht so wichtig. Mit anderen Worten, ich soll mich einfach nicht so anstellen und ohne klar kommen. Nun, mit über 15.000 Mitglieder ist diese Gruppe wichtig. Sie ist eine gute Informationsquelle und erste Anlaufstelle für vieles, was sich hier in Nippes abspielt.
Nach dem die Administratorin dann mit dem anderen Mensch Kontakt aufgenommen hatte, wird ein Treffen zu dritt vorgeschlagen. Man könne dann ja eine Einigung erzielen.

Opfer verspotten

Man stelle sich folgendes vor. Auf offener Straße wird man ohne Vorwarnung und Grund angegriffen und schwer verletzt. Der Täter entkommt, ist aber bekannt. Beim erstatten der Anzeige schlägt die Polizei dann vor, man solle sich mit dem Täter an einen Tisch setzen. Man könne sich ja irgendwie einigen. Unglaublich? Genau das. Für mich ist das ein zweiter Schlag ins Gesicht. Genau so schlimm wie Machtmissbrauch ist es, wenn andere diesen hinnehmen. Schweigen, sich zu Mittätern machen.
Ehrlich gesagt, ich bin entsetzt. Enttäuscht auch, ja. Aber auch erschrocken, wie radikal man jemanden bei Facebook rauswerfen kann. Das sollte ganz unabhängig jedem zu denken geben. Beide Gruppe sind für mich komplett verschwunden. Weder bei Facebook noch Google finde ich sie. Auch nicht auf einem anderen von mir benutzen Rechner oder über mein iPhone.
Meine Frau dagegen konnte die Gruppen zumindest noch sehen, obwohl man auch sie rausgeworfen hatte.
Im Übrigen hat dieser Mensch gegenüber der Administratorin behauptet, ich hätte ihn persönlich angegriffen. Natürlich ohne das beweisen zu können. Angeblich stünde hier sein Wort gegen mein Wort. So einfach kann man sich die Sache auch machen. Meine langen Erklärung, warum es aus meiner Sicht zu dem Rauswurf kam, sogar der Link zu meinem Blogartikel von vor drei Jahren — vergeblich.

4 Replies to “Machtmissbrauch bei Administratoren”

  1. Diese Geschichte ist unfassbar. Und nein, es ist nicht „nur“ eine Facebook-Gruppe. Es ist in etwa so, als ob dir der Kölner Stadtanzeiger verbieten würde, ihn zu lesen oder du zum Stadtteilfest nicht mehr gehen dürftest. Klar kannst du ohne leben, aber ausgeschlossen bist du trotzdem. Du hast die Gruppe nicht getrollt, es gibt sicherlich auch keinerlei Screenshots, wo du den Admin persönlich beleidigst. Ergo kein Grund, dich rauszukicken. Find ich echt traurig, wie die anderen Admins da reagieren. Vor allem, dass sie noch nicht mal Ns Rauswurf rückgängig machen.

    1. Mich macht es auch traurig, dass man Nadine rausgeworfen hat. Sie hat gestern Abend dann ganz nett nachgefragt, warum der Rauswurf erfolgt. Reaktion: keine.

  2. Lieben Gruß an deine Frau Nadine, ich wurde auch aus einer, der „wahren“ Brettspielgruppe gekickt weil mein damaliger Freund sich mit besagtem Admin „angelegt“ hat.
    Mit mir persönlich wurde auch nicht der Kontakt gesucht.
    So what, wenn man sonst nix zum kompensieren hat dann muss man das halt auf diese Weise machen.
    Gruß Manu

    1. Vielen Dank für deinen Kommentar. Nadine hat mittlerweile sehr befremdliche Antworten von einer anderen Moderation der Nippes-Gruppe bekommen. Es wird einfach der betreffenden Person gelaunt, ohne dass irgendwelche Beweise vorliegen. Man sei ja nicht die Polizei und habe nicht nötig, irgendetwas zu beweisen. Schließlich moderiere man die geschlossene Gruppe in seiner Freizeit.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren