Wetterprognosen interpretieren

Wetterprognosen interpretieren

Mit Wetterprognosen sollte man besonders in diesem Jahr vorsichtig sein. Erstens kommt es anders. Und zweitens als man denkt.

Vermieste Vorfreude

Auf den Borkum-Urlaub hatten sich meine Frau und ich definitiv gefreut. Dran konnte die Wetterprognose auch nichts ändern. Interessanterweise sah die von Wetterdienst zu Wetterdienst anders aus. Je nach dem, welche App man öffnete, wurde mal mehr, mal weniger Regen angedroht. Eigentlich hatten wir ja mit zwei Wochen faul am Strand liegen gerechnet. Gut, genau das ist eigentlich nicht unser Ding. Länger als zwei Tage halte ich so was nicht durch, ohne blöd im Kopf zu werden.
Ob das wirklich passiert, konnten wir dann auf Borkum nicht ausprobieren. Wir hatten gerade einmal zwei echte Strandtage. Gut, einen dritten hätten wir auch noch gehabt, wenn wir denn am letzten Tag vor unserer Abreise gewollt hätten. Da waren unsere Strandhandtücher zusammen mit der Schmutzwäsche allerdings bereits auf der Rückreise nach Köln. Geheimtipp für Deutschlandurlauber: sich öfter mal selber ein Paket schicken, mit den Paksets von DHL ist das enorm praktisch.
Das sonnige Wetter vor einer Woche haben wir dann mit Crossboule spielen ausgenutzt. Kann ich an dieser Stelle nur empfehlen.

 

Wetterprognose für Crossboule
Crossboule am Strand

Falsche Wetterprognosen

Von den Wetterprognosen im Vorfeld und dem dann tatsächlich nicht mehr durchgehend sonnigen Wetter auf Borkum haben wir uns jedoch nicht irritieren lassen. Bereits vor dem Urlaub äußerte ich mehrmals, dass mir alles lieber sei als die Dauerhitze in Köln. Also Grönland als Urlaubsziel wäre auch ok gewesen.
Echten Dauerregen auf Borkum hatten wir letztendlich nicht. Ein paar Wolken gäbe es, es war ordentlich windig — insgesamt sehr angenehm. Schließlich kenne wir Borkum bereits im Herbst und Frühjahr. Sehr gut erinnere ich mich an einen Tag, wo wir zwei Stunden durch Starkregen gewandert sind und bis auf die Unterhose nass waren. Natürlich hätten wir letzte und vorletzte Woche auch wie andere Urlauber an den Strand und ins Wasser gehen können. Ich für meinen Teil bin aus leidvoller Erfahrung aber vorsichtig in Bezug auf Nierenentzündungen. Eine verschleppte hatte ich mal, so was brauche ich nicht wieder. Dann lieber wandern statt am Strand liegen oder schwimmen.
Zurück aber zu den Wetterprognosen. Für diese Woche und Köln gibt es natürlich auch welche. Und die gefallen mir nicht wirklich. Positiv sei hinsichtlich des Wetters anzumerken, dass es nachts abkühlt. Tagsüber sind wir fast wieder bei den Temperaturen wie vor unserem Urlaub auf Borkum. Heute sollen es laut den Wetterprognosen 30 Grad werden, morgen ebenso. Tja, und für Freitag sind dann 20 Grand angekündigt. Mal eben locker 10 Grad Unterschied. Mal schauen, wie das letztendlich wird.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren