Hellas Reispfanne

Hellas Reispfanne

Beim kochen in Ferienwohnung bleibe unweigerlich Reste über. So entstand als eine Art der Verwertung die nachfolgende Reispfanne auf Borkum.

Unpassende Portionsgrößen

So lange es nicht massenweise Unverpackt-Läden gibt, geht man beim Einkaufen oft mit mehr nach Haus, als man eigentlich benötigt. So geht uns das regelmäßig mit Nudeln, von denen wir 400 g benötigen — eine Packung aber 500 g enthält. Versuche, die Reste aufzuheben und sie dann später bei einem anderen Gericht zu verwenden, scheiterten bisher kläglich. Das nützen einem zum Beispiel Spirelli, wenn man Penne benötigt? Und ewig halten sich Nudeln auch nicht. Besonders „witzig“ wird es, wenn man Produkte verschiedener Hersteller mit unterschiedlichen Kochzeiten mischt.
Gerichte mit Reis stehen bei mir ganz oben auf der Hitliste. Einfach deshalb, weil Reis unglaublich praktisch ist. Im Gegensatz zu Nudeln bleiben bei uns nicht wirklich Reste über, weil sich der Reis einfach besser dosieren lässt. Zu Hause haben wir auch einen ungemein praktischen Reiskocher für die Mikrowelle. Allerdings nützt das im Urlaub wenig. So kam es, dass wir auf Borkum Reis in Kochbeuteln kauften.

Hellas Reispfanne
GregMontani / Pixabay

Reispfanne mit Kochbeuteln

Ja ich weiß, Reis in Kochbeuteln ist eigentlich ziemlich bescheuert. Besonders bescheuert, wenn man den wie ich aus Faulheit kauft. Nämlich aus Faulheit zum abmessen. Für eines meiner Lieblingsgerichte benötige ich exakt den Inhalt von zwei Kochbeuteln. Dabei wird der Reis dann nicht gekocht, sondern mit den anderen Zutaten in der Pfanne zubereitet. Mit anderen Worten, ich reiße die Kochbeutel auf und schütte den trockenen Reis zum garen in die Pfanne zur Sauce. Muss man nicht verstehen.
Auf Borkum blieb so jedenfalls ein Rest über, genau zwei Kochbeutel. Die wollten wir weder entsorgen noch mitnehmen, hatten aber auch kein fertiges Rezept dafür mitgenommen. So entstand dann das nachfolgende Gericht als Eigenkreation spontan.

Hellas Reispfanne

Zutaten
2 Beutel Reis
1 Zwiebel
1 Glas Oliven mit Mandeln
3 Auberginen
Griechisches Gewürz
Salz
Pfeffer
200 g Schafskäse
Olivenöl

Zubereitung
Den Reis nach Packungsanweisung kochen. In der Zwischenzeit Zwiebel und die Auberginen (die vorher noch putzen) würfeln. Eine Pfanne mit etwas Olivenöl erhitzen, Zwiebeln und Auberginen darin etwa 10 Minuten braten. Dabei immer wieder etwas Olivenöl angießen, damit diese nicht anbrennen. Leicht mit Salz und Pfeffer würzen.
Den fertigen Reis unter die Auberginen mischen und Hitze reduzieren. Mit dem griechischen Gewürz abschmecken. Den Schafskäse würfeln und zusammen mit den Oliven kurz vor dem Servieren in die Reispfanne mischen. Sofort servieren.

Ganz entscheiden ist hier gutes Olivenöl, gute Oliven und natürlich das griechische Gewürz. Wir haben zum kochen Duft der Macchia verwendet. Das musste wir allerdings extra auf Borkum kaufen unter mit nach Hause nehmen. So viel los zum Plan, Reste aufzubrauchen vor der Rückreise.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren