Besonderer Tag

Besonderer Tag

Heute ist der 10. Juli. Für mich seit 13 Jahren ein besonderer Tag, den es ist der Geburtstag meines Blogs. Wenn ich zurück blicke, dann waren es dreizehn sehr ereignisreiche Jahre. Ein Jobwechsel. Drei Umzüge, wenn man den in Bielefeld mitzählt. Und viele neue Menschen, die ich kennenlernen durfte.

Auch wenn die Luft hier in Köln nicht besonders ist, verglichen mit Bielefeld kann ich ganz klar sagen, hier habe ich so richtig angefangen zu leben — besonders dann, wenn ich wie heute unterwegs in der Eifel, also fern von Köln bin. Kein Widerspruch.

cbaquiran / Pixabay

Mit den Jahren hoffe ich, meinen Schreibstil verbessert zu haben. Routinierter und disziplinierter zu schreiben. Aber eben auch regelmäßig, was schon seit einigen Jahren täglich bedeutet. Es geht, wenn man will. Denn dann findet man Lösungen statt Ausreden. Für mich gehört es auch dazu, kritische Tage vorauzusahnen, wie beispielsweise letzte Woche. Mir war schon länger im Voraus klar, dass ich bedingt durch die Hochzeit am Samstag nicht zum bloggen kommen würde. Am Sonntag ebenfalls nicht, denn da waren wir zum grillen und spielen eingeladen (so was mag ich sehr gerne). Kleine Randbemerkung: Ja, wir haben uns „Nations“ mittlerweile gekauft, dank 15 % Rabatt und ein paar Paybackpunkte für 28 Euro.

Zurück aber zum Blog. Die Artikel für letztes Wochenende schrieb ich bereits am Donnerstag und Freitag, nutzte dabei die Funktion von WordPress, die Veröffentlichung zeitgesteuert zu planen. Verwerflich? Meiner Meinung nach nicht. Mein Ziel ist es regelmäßig zu schreiben und zu veröffentlichen, was ich ja auch erreichte.

Was die Themen angeht, ist es nach wie vor ein bunter Strauß mit gelegentlichen Schwerpunkten. Ich denke, man merkt mir an das ich ein politischer Mensch bin. Aber auch einer, der gerne spielt und einen gewissen Hang zu einer skurrilen Form des Humors hat. Lesen genau wie schreiben und fotografieren, langweilig wird mir nie. Und hoffentlich auch nicht denen, die meine Artikel lesen — darunter auch einige, die es bereits sehr lange tun.

Im Jahr 13 möchte einen besonderen Gruß an Gwen loswerden, die irgendwie den Anstoß für den Blog gab. Mich zudem an Alphalups erinnern und die Zeit mit einem eigenen PS2 Online-Clan. Ist schon eine Weile her.

Bloggen ist für mich nach wie vor ein Stück Graswurzelrevolution, Bewegung von unten und Fortführung meiner Zeit bei der Schülerzeitung. Ich blogge, also bin ich — zumindest manchmal ein Stück weit. Was mich ausmacht, findet sich zu einem gewissen Teil hier im Blog wieder. Allerdings nehme ich mir manchmal die Freiheit, Details zu verändern und Zusammenhänge verfremdet darzustellen. Das darf ich, denn schließlich bin ich der Autor meines Lebens, meiner persönlichen Fiktion.

Was den Tag heute angeht, den habe ich wandernd verbracht. Mir einen leichten Sonnenstich geholt und versucht, mir mit zwei Hefe-Weizen Linderung zu verschaffen. Ganz ehrlich aber sind es eher meine Beine, die mir Sorgen machen. Durch das Unterholz mit Brombeersträuchern und Brennnesseln, wenn man kurze Hosen trägt, ist extrem unwitzig.

Das selbstgemachte Eis zum Geburtstag habe ich mir verdient, werde es aber essen statt es zum kühlen zu benutzen. Wer gratuliert, kann sogar das Rezept dazu bekommen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren