Feinschliff

Feinschliff

Ursprünglich wollte ich bereits am Dienstag fertig sein mit der Korrekturphase meines ersten Romanes. Da hatte ich mich allerdings deutlich verschätzt in Bezug auf den Arbeitsaufwand. Der ist auch dadurch nicht kleiner geworden, dass ich meinen Text aus Scrivener heraus sofort als LaTeX-Dokument exportiert hatte.

Zwar konnte ich schon mal einen guten Eindruck davon bekommen, wie der fertige Text hinterher aussehen wird, aber es wird schwerer, die Fehler auf dem ausgedruckten Exemplar im Dokument zu finden – auch wenn es mit Syntext deutlich einfacher geworden ist. Mit drei Durchgängen habe ich hoffentlich die gröbsten Fehler beseitigen können. Gesetzt sehen die insgesamt 194 Seiten auf jeden Fall schon mal beeindruckend aus. Von den vielen Möglichkeiten Books on demand zu drucken, habe ich mich letztendlich für epubli entschieden. Ausschlaggebend dafür waren zwei Punkte. Zum einen gibt es keine monatlichen Kosten für Datenhaltung, wie bei anderen Anbietern. Zum anderen gibt es ein Online-Tool zur Bucherstellung, das einem direkt am eigenen Dokument den Beschnitt anzeigt. Ob das Endergebnis das hält, was der Anbieter verspricht, werde ich dann in hoffentlich spätestens 10 Tagen sehen.

Für mich ist damit mein erstes Buchprojekt abgeschlossen. Nach Weihnachten wird es hier im Blog eine Möglichkeit geben, den Roman zu beziehen. Ob als ebook, PDF oder sonst wie, muss ich mir noch überlegen. Mit Sicherheit allerdings werde ich den Text nicht bei neobooks hochladen, da ich mittlerweile einige Bedenken habe, was diese Plattform angeht.

In der Adventszeit werde ich mich jetzt in eine Menge Texte einlesen, die mir dabei hoffentlich helfen, meinen Schreibstiel zu verbessern. Das ist auf jeden Fall eine größere Baustelle, an der ich arbeiten möchte, bevor es Anfang 2011 mit dem nächsten Roman weiter geht.

One Reply to “Feinschliff”

  1. Da Helmut Meier (http://www.maierlyrik.de/blog/2011/02/02/poebeleinsatz/)sich gerade heute mit dem ‚Verlesen‘ beschäftigt, stieß ich beim Suchen nach ähnlichen Fehlleistungen auf Dein Blog und Deinen
    ‚Kampf mit Wörtern‘
    Da möchte man doch wissen, wer schreibt und sucht:
    ‚wer zum…‘
    Dort wäre eine minimale Korrektur vielleicht doch sinnvoll, oder? *gr*

    Bloggerdasseln

    dass das das und dass das dass,
    in Blogs oft wahllos und so krass,
    verwechselt wird, wen wundert das

    seit das daß auch jetzt ein dass,
    ist für das dass ein echter fraß,
    so dass das dass erscheint als das

    dass das das steht für das dass,
    das zeigt mir dass,
    im Übermaß,
    auf deutschen Spaß
    ist kein Verlass.

    LG
    Curt

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren