Die Raucherlüge

Bei der Einführung des im internationalen Vergleich recht milden Rachverbotes in Deutschland rasste ein von Lobbyisten entfachter Sturm der Empörung übers Land.

Ein massenhaftes Kneipensterben wurde menetekelt. Restaurants würde in den Ruin getrieben, wenn dort Raucher die Möglichkeit genommen würde, andere Menschen durch Passivrauchen zu töten.

Voreiligt knickte die Politik ein und machte großzügige Zugeständnisse, was von der Zigarettenindustrie ebenso wie von Lobbisten begrüßt wurde.

Jetzt hat das Rheinisch-Westfälische Institut in Essen eine Bilanz gezogen. In einer Untersuchung wurde festgestellt, dass es statt des befürchteten 30 Prozent Umsatzrückung lediglich zwei Prozent waren. Angesichts des enormen gesundheitlichen Schadens, der durch Passivrauchen entsteht, ist das mehr als vertretbar. Zumal die durchs rauchen hervorgerufen Erkrankungen in nicht unwesentlichem Umfang auch das Gesundheitssystem belasten.

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