Leben nach dem Tod

Leben nach dem Tod

Es gibt ein Leben nach dem Tod, so die Neue Westfälische heute in ihrer Ausgabe. Dabei bezieht sie sich nicht auf besondere religiöse Erfahrungen, sondern auf die Menschen, die mit dem Tod eines Menschen umgehen müssen.

In einem hervorragenden Artikel beschäftigt sich Anneke Quasdorf mit dem, was der Tod auf den Gleisen bei den Lokführern anrichten. Oft zerstören die Selbstmörder nicht nur ihr Leben, sondern auch die Existenz der Lokführer.

Es muss beklemmend sein, mit dem Zug auf einen Menschen entgegen zu rasen und nicht ausweichen oder rechtzeitig bremsen zu können. Wenn man dann noch dem Menschen kurz vor seinem Ende in die Augen blickt – erschütternd.

Das nicht wenige der Lokführer hinterher berufsunfähig sind, ist mehr als nachvollziehbar. Wer immer die Möglichkeit hat, sich die NW heute zu besorgen, sollte das heute tun und den Artikel lesen!

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren