Leben nach dem Tod

Es gibt ein Leben nach dem Tod, so die Neue Westfälische heute in ihrer Ausgabe. Dabei bezieht sie sich nicht auf besondere religiöse Erfahrungen, sondern auf die Menschen, die mit dem Tod eines Menschen umgehen müssen.

In einem hervorragenden Artikel beschäftigt sich Anneke Quasdorf mit dem, was der Tod auf den Gleisen bei den Lokführern anrichten. Oft zerstören die Selbstmörder nicht nur ihr Leben, sondern auch die Existenz der Lokführer.

Es muss beklemmend sein, mit dem Zug auf einen Menschen entgegen zu rasen und nicht ausweichen oder rechtzeitig bremsen zu können. Wenn man dann noch dem Menschen kurz vor seinem Ende in die Augen blickt – erschütternd.

Das nicht wenige der Lokführer hinterher berufsunfähig sind, ist mehr als nachvollziehbar. Wer immer die Möglichkeit hat, sich die NW heute zu besorgen, sollte das heute tun und den Artikel lesen!

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