1. November
2009

Moder braucht Wind

von tboley um 16:38 Uhr

Manche Tage hängen wie eine schwarze Wolke über der Zeit. Während die Uhr langsam die Sekunden anzählt, verstreicht kalter Atem entlang der Heizungsrippen. Die Ungeduld quietsch erkennbar wie ein altes Gewinde, dass in seinen besten Tagen von Öl geträumt hat.

Auf dem Teppich verflüssigen sich nur langsam die Körper. Schwere Arbeit für die Würmer und Insekten. Ein blank genagter Schädel grinst zur Decke, an der sich schwarzer Schimmel ausbreitet.

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Schweigen im Walde zu „Moder braucht Wind”
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