Verdrängungswettbewerb

Verdrängungswettbewerb

Unter Politikern scheint es einen regelrechten Verdängungswettbewerb zu geben. Gewonnen hat am Ende der, der am hartnäckigsten und längsten die Wirklichkeit verdängt und seine Wahlniederlage leugnet.

Vor gut einem Jahr verstand sich Heide Simonis vortrefflich darauf. Sie schreckte sogar nicht davor zurück, sich durch verzweifelte Abstimmungswiederholungen zu blamieren. Im Herbst zeigte dann auch Gerhard Schröder, daß es sich auch mit einem passabel schlechten Ergebnis vortrefflich in Talkrunden streiten lässt.

Diese Woche also nun Berlusconi, amtierender Medienmogul aus Italien. Trotz der nunmehr eindeutig feststehenden Wahlniederlage behauptet er, die Wahl nicht verloren zu haben. Einen Berlusconi wird Italien so schnell nicht los, verpsrach er vor Journalisten.

Aus seinem Munde klingt das allerdings nicht wie ein Versprechen, sondern wie eine Drohung. In einem Punkt hat er aber recht. Es gab tatsächlich einen Wahlbetrug in Italien. Der lag aber in der nun hoffentlich endgültig vergangenen Regierungszeit von Berlusconi, denn er hat seine Wähler schamlos belogen, betrogen und Gesetze zu seinem Wohle erlassen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren