Alte Projekte aufräumen

Alte Projekte aufräumen

Im Leben sammelt sich vieles mit der Zeit an. Dinge, die im Keller liegen. Sachen, die im Regal Staub ansetzen. Oder alte Projekte, die nie fertig wurden.

Fokus justieren

Für dieses Jahr habe ich mir einiges vorgenommen. Der bereist erwähnte Keller hat bei uns zu Hause quasi Messie-Status erreicht. Hier muss dringen aufgeräumt und radikal entsorgt werden. Hier ist sowohl meine Frau gefragt (niemand benötigt hunderte alte Blumentöpfe im Keller) als auch ich selber. Die schmerzlicheren Entscheidung wurde wohl ich treffen müssen. An einem alten Blumentopf hängen keine Erinnerungen, wohl aber an einer Playstation one samt einem Berg von Spielen. Darüber hinaus gibt es noch eine Menge mehr Krempel, die wir sicher bis zum Lebensende nicht mehr benötigen.
Meiner Meinung nach sollten sich im Keller nur die Gartenmöbel (beziehungsweise das Zeug für den Balkon), so wie saisonale Dekoration und Reisekoffer befinden. Für die Fahrräder gibt es eine „Tiefgarage“. So aufgeräumt wurde dann endlich auch ein ordentliches Weinregal rein passen. Das ist aber noch nicht alles. Der Keller wird schneller vergessen, schließlich liegt er unter der Wohnung. Und Wein kann man auch schneller trinken, dann muss man ihn nicht lagern. Bei unserer Brettspielsammlung dagegen herrscht akuter Platzmangel. Neue Spiele können erst gekauft werden, wenn uns alte und / oder wenig gespielte Exemplare verlassen.

Alte Projekte
geralt / Pixabay

Ideen und alte Projekte

Eines meiner grundsätzlichen Probleme sind die vielen Ideen, die mir immer durch den Kopf schwirren. Langeweile kenne ich nicht, eher ein Zustand der Lähmung, weil ich zu viel gleichzeitig machen könnte — und mich dann entscheide, bewusst nichts zu machen. Seit dem letzten Urlaub warten noch über 900 Fotoas drauf, sortiert und „entwickelt“ zu werden. Mit Lightroom möchte ich mindestens so viel Zeit wie mit der Xbox one verbinden. Hey, bei Netflix gibt es schon wieder eine neue coole Serie. Ach ja, lesen tue ich auch noch gerne. So wie wandern, kochen und vieles mehr.
Dann könnte ich aus der Idee noch eine Kurzgeschichte schreiben. In der Schublade liegen Ansätze für zwei eigene Brettspiele. Und beim Thema alte Projekte fallen mir sofort meine vielen Websites ein. Genau da werde ich relativ zeitnah ansetzen. Das hat Gründe. Anfang der Woche habe ich meinen Blog hier auf https umgestellt. Sicher ist besser und auch gut fürs Ranking — habe ich mal so gehört. Da dieses Zertifikat mit 1,99 Euro pro Monat zu Buche schlägt, kommt es nur für mein primäres Projekt in Frage. Wenig genutzte oder eben alte Projekte bekommen kein SSL-Zertifkat. Statt dessen werden sie komplett eingestellt.

Konkrete Zahlen

Wenn ich mir etwa quer.durch.koeln ansehe, so hatte die Webseite in den letzten beiden Monaten genau einen Besucher. Das lohnt sich nicht. Natürlich bin ich hier auch selber Schuld, da ich mich seit Monaten nicht mehr darum kümmere. Auch wandersehnsucht.de gehört zur Kategorie alte Projekte. Mal aus einer Laune heraus entstanden, liegen die Zugriffe auch erheblich unter dem, was hier im Blog aufschlägt. Könnte man aber ändern, da viele Strecken noch gar nicht freigeschaltet sind. Hier fehlt im Prinzip nur etwas Text. Dafür sieht das Design mittlerweile wie Kraut und Rüben aus. Da müsste ich noch mal komplett neu anfangen, was mit nicht wenig Arbeit verbunden ist. Es steht sich dann die Frage, ob sich das lohnt. Und die Domain behalten, nur weil mir der Name gefällt? Ich weiß nicht.
Behalten werde ich auf jeden Fall thomas-boley.de und die Wunschliste, die auf einer Subdomain läuft. Auch hier müsste ich ein paar Korrekturen durchführen. So wie ich das sehe, wird quer.durch.koeln das erste Projekt sein, welches über die Klinge springt. Danach sehen wir weiter, ob ich mich noch durchringen kann, wandersehnsucht.de loszulassen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren