Von allen guten und bösen Geistern verlassen

In grauer Vorzeit, so sagt man sich, war ich auch schon mal beim Straßenkarneval. Damals. In Wesel. Das eine mal in jüngerer Vergangenheit in Essen unterschlag ich einfach mal, das zählt nicht.

Graf von Köln

Essen ist, auch wenn das vielleicht jetzt weh tut, keine Karnevals-Stadt. Wer was anderes glaubt, darf gerne nach Köln (meinetwegen kann er auch Düsseldorf besuchen, solange er es nicht weitererzählt) kommen. Danach weiss er dann, wie man Karneval wirklich feiert. Heute gab es die „Schull- un Veedelszöch“, also die Schul- und (Stadt-)Viertel-Züge. Da DER CHEF beruflich eingebunden war als Flamme, hatte ich zwei Optionen. Entweder zu Hause verstecken oder aber mir den „Zoch“ ansehen. Das ist zwar alleine nicht ganz so lustig, aber immer noch besser als nicht dabei sein. Um in der Menge nicht weiter aufzufallen, stand für mich schon Wochen vorher fest, dass ich mich auf jeden Fall verkleiden würde.

Was da draus wird, sieht man dann auf dem ersten Foto. Immerhin habe ich mir Gedanken gemacht. Für Nadine war das Ganze da schon etwas einfacher, denn die Kostüme wurden vorher in wochenlanger Arbeit gebastelt.

Meine Flame

Vom Zug selber habe ich keine Fotos, da mir das etwas zu riskant erschien, mein iPhone mitzunehmen. Wenn einem ein iPhone geklaut wird, runter fällt oder sonst was schreckliches damit passiert, dann mir.

Ob wir uns morgen den regulären Rosenmontagzug live ansehen werden oder nicht, lassen wir derzeit noch offen. Ich bin mir noch nicht sicher. Zu Hause ist es schön warm (nach vier Stunden stehen heute mit ein paar Sonnenstrahlen zum wärmen heute) und man wird auch nicht zwangsverschunkelt.

Herder Flamen


2 Kommentare

  1. Alle Achtung – für einen Immi richtig gut! ;-)
    Wir haben das sonnige Wetter in der Natur genossen, werden vielleicht am Rosenmontag mal am Strassenrand stehen.

    1. 50 % Prozent sind nur Immi bei mir. Immerhin bin quasi per Geburt halber Kölner ;-) Heute werden wir allerdings nicht am Strassenrand stehen. Bei einer Millionen (mitunter auch alkoholisierten) Zuschauer habe ich die Befürchtung, unter die Räder zu kommen.

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