Es ist dieser eine Satz, auch wenn er nur unbedacht geäußert wird, der jedesmal aufs Neue erschüttert.
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Eigentlich ist es unverständlich, warum sich manche Menschen über die Jugend von heute aufregen. Die sei, so ist zu hören, egoistisch und rücksichtslos. Wer des öfteren mit öffentlichen Verkehrsmittel unterwegs ist und von zu lauten MP3-Playern bedrängt wird oder sich an dreckigen Schuhen auf Sitzen stört, könnte auch auf die Idee kommen, die Jugend zu bezichtigen.
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Das Thema Computerspiele und Gewalt ist ein weites Feld. Ebenso trefflich wie Moral in Computerspielen. Man muss nicht unbedingt Öl ins Feuer gießen und es läge mir, als Selber-Spieler auch fern, das Fegefeuer der Verdammnis mit Brennmaterial zu versorgen. Trotz allem gibt es jedoch Spiele, die mich zum grübeln bringen.
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Lassen wir ausnahmsweise mal die sprachlichen Feinheit ausser acht und sparen uns daher Vergleichen zwischen Moralapostel und Moral A-Blogger und kommen direkt zum Stein des Anstoßes – wobei es ja nicht nur ein Stein ist, sondern viele Steine unterschiedlicher Größe, die derzeit mal wieder (scheint eine lästige Gewohnheit in Kleinbloggersdorf zu sein) geworfen werden. weiterlesen »
Meine Güte, was bin ich mal wieder froh, dass ich weder Trendhure noch Werbenutte bin – was momentan so durch Kleinbloggersdorf an Gestalten wankt, ist nämlich wirklich sehr merkwürdig. Blasse Zombies schlurfen mit einem Autoschlüssel in der Hand in eine unbekannte Richtung (was ihnen auch mangels Gehirnaktivität egal sein dürfe), während anderswo Möchtegern-A-Blogger den Marketing-Menschen in den Allerwertesten kriechen. weiterlesen »
Es gibt sicher wichtigere Themen als die Kleinkrämerei in Bloggersdorf. Auf der anderen Seite gilt für Werte wie Moral, dass diese im Großen wie im Kleinen ihre Geltung haben sollten. Ein Maßstab muss deshalb nicht bedeutungslos werden, nur weil auf den ersten Blick das Gewicht eines bestimmten Themas als für zu leicht befunden wird. weiterlesen »
Eine völlig neue Art, Dinge zu betrachten:
Da B Analphabet ist, darf A über B schreiben, was er will, denn B kann nicht lesen und sich folglich über das, was er nicht weiß, nicht beschweren. So kann A sich also völlig hemmungslos über B lustig machen, ohne dabei so was wie ein Schuldbewusstsein zu haben.
Es sei denn, C kommt in Spiel und tritt A auf die Füße. Die bekannte Reaktion von A ist dann aber, sich lauthals über das ungerechte Verhalten von C zu beschweren.
Selbstverständlich ist das alles nur eine rein theoretisches Gedankenspiel, denn so jemanden wie A gibt es bestimmt nicht.