In meinem Ortsverein gab es gestern Abend eine Mitgliederversammlung mit Vortrag zum Thema „Mein Haus, mein Auto, meine Familie – wie öffentlich oder privat soll das Internet sein?” Im Kern ging es dabei um Google und um das Produkt „Street View”.
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Immer noch läuft mir ein Schauder über den Rücken, wenn ich an den mit kleiner Handschrift vollgekritzelten Zettel denke, den ich gestern Abend völlig durchnässt im Briefkasten fand. Vieles auf ihm war nicht mehr zu lesen. Nachfolgen möchte die wenigen Zeilen wiedergeben, die ich entziffern konnte. Auch auf die Gefahr hin, dass mich vermutlich ein ähnliches Schicksal ereilen könnte, wie dem Verfasser des Textes auf dem Zettel.
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Ich wusste gar nicht, dass es so was gibt und war auch erstaunt, dass es da eine Einstellung für mich gab.
„Was macht Google mit meinen Daten?”
„Wieso glaubst du, dass es noch deine Daten sind?”
Ein neues Foto enthüllt, warum Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble die totale Überwachung anstrebt und immer mehr Daten sammeln will:
Berlin: Wie aus Regierungskreisen zu vernehmen ist, steht Google kurz vor der Übernahme durch das Bundesinnenministerium. Im Zusammenhang mit den so genannten Bundestrojanern sollen künftig auch Suchanfrage aus Deutschland gefiltert und geprüft werden. Erste Entwürfe für die neue Startseite wurden bereits im Internet gesichtet:
[via: contactsheet.de]
Nicht selten gibt es Gründe, sich über den Google-Cache zu ärgern. Besonders wenn es um Rechtsstreitigkeiten geht, kann es manchmal schon etwas ärgerlich sein, dass sich Spuren nicht so einfach aus dem Cache des großen Bruders löschen lassen. Es gibt aber Momenten, wo der Cache die letzte Rettung ist. So zum Beispiel heute wieder bei mir. Nicht zum ersten Mal habe ich beim Versuch, den meinen Blog verseuchenden Trackbackspam zu löschen versehentlich gleich einen ganzen Artikel mit abgeschossen. weiterlesen »
So, nun gehört also auch der Dienstleister Feedburner zu Google. Für Anhänger der Weltverschwörungstheorie geht damit natürlich das Abendland endgültig zu Grunde. Panisch versuchen jetzt einige Blogger, ihre Feeds umzustellen, ohne dabei ihre Leser zu verlieren. Ich für meinen Teil bleibe Feedburner erstmal treu – und wenn es denn mal wirklich schlimm kommen sollte, geht das hier in diesem Blog völlig schmerzfrei über die Bühne, da ich schon sehr früh das Feedburner Feed Replacement Plugin für WordPress eingesetzt habe. Damit werden Feedanfragen einfach auf Feedburner umgeleitet, ohne dass der Leser was mitbekommt. Wird das Plugin deaktiviert, entfällt die Umleitung, ohne das sich die Feed-URL ändernt. Sehr nützlich, das Ganze.
Mitlerweile wird das Plugin sogar von Feedburner selber unter dem Namen FeedSmith angeboten. Für alle WordPress und Feedburner Benutzer ist es wirklich unumgänglich.
Hat eigentlich jemand schon mal nachgesehen, ob Google und googlen jetzt schon im neuen Duden steht? Nur für den Fall, das die Dinger jetzt wieder eingestampft werden müssen, weil es dem großen Bruder nicht gefällt. Dann würde ich mir auch noch mal schnell das neue Exemplar besorgen, auch wenn ich den alten immer noch nicht ausgelesen habe – ebenso wie die Gelben Seiten, aber das ist ja eine ganz andere Geschichte.
Nachtrag: Auf Seite 463 im neuen Duden befindet sich folgender Eintrag:
googeln ['gu:gln] (mit Google im Internet suchen); ich goog(e)le.
Also doch schnell kaufen.
Eigentlich ein Verleser, aber das der zustande gekommen ist ,liegt wohl auch am Gebaren des Suchmaschinenbetreibers: „Google zensiert seinen Support” las ich bei heise online. Eigentlich ging es darum, dass Google zentralisiert, aber wie gesagt, vorstellbar wäre auch die andere Variante.