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Türspalt zur Hölle

Was weiß ich schon über Schmerzen. Weder liege ich im Hospiz, noch auf einer Palliativstation. Auch hatte ich noch keinen schweren Unfall, ebenso ist mir Krebs wie auch andere ernsthafte Krankheiten bisher erspart geblieben Das alles gehört zu einer Tür, die ich hoffe niemals aufzumachen. weiterlesen →

Waffe Auto

Seit einigen Jahren schon im ich nicht nur hauptsächlich Fußgänger, sondern fühle mich auch so. Das ist an sich nicht schlimmes, im Gegenteil. Ob man dadurch nur noch eingeschränkt mobil ist, hängt stark von der eigenen Lebensführung, der Wohnung und dem Wohnumfeld ab. Das soll aber nicht Thema heute sein. weiterlesen →

Schutzhaft bleibt Schutzhaft

Kopfschütteln meinerseits, als ich gestern den Kommentar von Ronen Steinke in der Süddeutsche Zeitung las. „Es ist nicht „Schutzhaft“, was da in Bayern entstehen soll“, schrieb er. Aber genau das ist es meiner Meinung nach. weiterlesen →

Karneval im Abo

Jeder von uns kennt bestimmt den Moment, sich als Sieger fühlen nach vorne zu stürmen und dann ultimative Demütigung verpasst zu bekommen. Man war gar nicht gemeint, ein andere hält lächelnd den Pokal in der Hand. So in etwa muss sich das Film-Team von „La La Land“ bei der Oscar-Verleihung gefühlt haben, als das Goldmännchen für den besten Film vergeben werden sollte. Man sollte sich den Moment vor Augen halten, wenn es darum geht, persönliche Enttäuschungen zu verkraften. weiterlesen →

Fazit zweiter Spielemonat

Als ich mir Anfang diesen Jahres das Ziel setzte, in den folgen 352 Tagen mindestens 50 verschieden Spiele zu spielen, kam mir das noch sehr ambitioniert vor. Heute, am vorletzten Tag des zweiten Monats, ist es Zeit für eine Zwischenbilanz. weiterlesen →

Vater und Sohn

Beim Titel „Vater und Sohn“ denke ich sofort an an die Bildergeschichten von E. O. Plauen, die ich schon während meiner Kindheit kennenlernte und mochte. Über die Biographie des Zeichners dahinter erfuhr erst später. E. O. Plauen war eine Pseudonym von Erich Ohser, den die Nationalsozialisten mit einem Berufsverbot belegten und der sich nach seiner Verhaftung 1944 im Gefängnis erhängte. weiterlesen →

Trockenschwimmer Richtung Moskau

Der Staat schwimme im Geld, titelte heute die Süddeutsche Zeitung. Im letzten Jahr wurden angeblich 24 Milliarden mehr eingenommen als ausgegeben. Ein Rekord, wahrscheinlich. Wenn der Staat also im Geld schwimmt, ist der einzelne Bürger eher Trockenschwimmer. Selbst dann, wenn man den Überschuss auf alle verteilen würde. In dem Fall bekäme jeder Bundesbürger unabhängig von Alter und Einkommen 300 Euro. So gesehen hören sich 24 Milliarden gar nicht mehr so viel an. weiterlesen →

Modifizierte Mexikaner

Das M-Wort löst, wie wir mittlerweile wissen, merkwürdige Zuckungen beim US-Präsidenten-Darsteller Donald Trump aus. Ich für meinen Teil habe keine Vorbehalte in Bezug auf Mexikaner, nebenbei mag ich auch ihre Küche. Die bietet im Übrigen mehr als „Chili Con Carne“ (rezeptfreier Hinweis: irgendwelche fixen Produkte aus der Tüte haben mit dem Gericht nur den Namen gemeinsam und sind ansonsten eher eine Beleidigung). weiterlesen →

Gier frisst Gerechtigkeit

Manche Menschen brauchen dafür viele Jahre, andere gelangen in ihrem gesamten Leben nicht zu der einen entschiedenen Erkenntnis. Nicht Geld ist Luxus, sondern Zeit. Zeit, die man selbstbestimmt verbringen kann. Vor die Wahl gestellt, genau so viel wie bisher zu arbeiten und ein höheres Gehalt zu bekommen oder bei gleichbleibendem Gehalt meine Arbeitszeit zu reduzieren, würde ich mich immer für die zweite Option entscheiden. weiterlesen →