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Keine Angst vor Dreck

Die ersten drei Monate liegen hinter mir. Monate, in denen ich zum ersten Mal im RAW-Format fotografierte — und mich seitdem frage, warum ich solange gewartet habe. Rund 1100 Fotos schlummern jetzt auf der Festplatte. Davon muss ich noch einiges durchgehen, sortieren, bearbeiten und möglicherweise veröffentlichen. weiterlesen →

Das Gesicht der alten Republik

Für mich ist der am Donnerstag verstorbene Hans-Dietrich Genscher ein ganzes Stück weit das Gesicht der alten Bundesrepublik gewesen. Jenes Staates, der von einer etwas verschlafenen Stadt am Rhein namens Bonn aus regiert wurde. weiterlesen →

Droht nicht drohen

Da es bereits vor zwei Tagen zum ersten Mal berichtet wurde, handelt es sich definitiv nicht um einen Aprilscherz. Nicht Bahnfahren drohen mit Verspätungen, sondern Bahnfahrern auf der Strecke Hannover — Kassel droht Zugverspätungen von bis zu einer Stunde. Besonders viel Humor lässt sich in der Schlagzeile auch nicht entdecken. weiterlesen →

Verfrühte Aprilscherze

Mit viel, sehr viel guten Willen ließe sich die nachfolgende Episode aus dem Leben meiner Frau als verfrühter Aprilscherz betrachten. Bei einem guten Aprilscherz lachen am Ende alle, selbst derjenige, dem der Streich gespielt wurde. Statt zu lachen, oder zum schmunzeln, ist meine Frau allerdings ziemlich sauer. Ein Scherz ist es auch nicht — es sei denn, man hat eine eigenartige Auffassung von Humor. Sicher, darüber kann man streiten. Unbestritten dagegen ist die tatsächlich vorhandene Auffassung von dem, was Kundenservice ist. weiterlesen →

Pressefreiheit am Bosporus

Pressefreiheit ist ein sehr hohes Gut in Deutschland. Aus den Erfahrungen der eigenen Geschichte heraus sind Presse- und Meinungsfreiheit ganz bewusst im Grundgesetz verankert worden. So heisst es in Artikel 5, Absatz 1: weiterlesen →

Ascension

Als Kind entwickelte ich früh den Hang zu Science Fiction Geschichten und Romanen. Fast alles (Perry Roden mochte ich nie) was mir unter die Finger kam, wurde gelesen. Taschengeld investierte ich teilweise Taschengeld in den Remittenden-Stapel im Supermarkt, wo in einer großen Kiste haufenweise SF-Romane für eine Mark zu haben waren. weiterlesen →

Der Hofnarr des Kapitalismus

Zu Ostern lasse ich die bei mir ansonsten übliche Betonung, ich sei Gott sei dank evangelisch unter den Tisch fallen. Üblicherweise verwende ich sie immer dann, wenn es um katholische Themen hier im Blog geht. Katholischer als der Papst geht es kaum, aber wie gesagt, Ostern spare ich mir den Hinweis. Möglicherweise liegt es aber auch daran, dass ich von Papst Franziskus beeindruckt bin. weiterlesen →

Sinnfreie Sommerzeit

Es ist fast ein Ritual, ähnlich wie zu Sylvester „Dinner for one“ zu sehen. jedes Jahr aufs Neue rege ich mich — wohlwissend in guter Gesellschaft zu sein, über die Sommerzeit und die damit verbundene Umstellung der Uhren auf. weiterlesen →

50 sind das Maximum

Um es von vornherein klar zustellen, es geht nicht um das Alter von irgendwas oder irgendjemanden. Schon gar nicht um meins, wäre auch etwas merkwürdig drei Monate nach meinem Geburtstag. Die fünfzig bezieht sich auf die Anzahl an Wegpunkten. Bevor ich das näher erläutere, muss ich jedoch (was ich wie immer auch sehr gerne tue) etwas ausholen. weiterlesen →

Ostern ohne Möhren

Für die Osterfeiertage hatte ich tatsächlich einen Plan. Und der ist, wenn man heute aus dem Fenster schaut, etwas ins Wasser gefallen. Für mich wieder ein Beleg dafür, wie abhängig man beim wandern vom Wetter ist. Klar, wie man Sportler in der Oberstufe zu sagen pflegte: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung.“ Spaß machen sollte das Wandern aber schon. weiterlesen →