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Blende mich nicht

Es könnte tatsächlich an meinem Alter liegen, dass ich einiges aus der Schulzeit an Unterrichtsstoff wieder vergessen haben. Leider scheidet die Option aus, denn es ist eher eine fachspezifisch Demenz. Anders gesagt: das was mich im Unterricht interessiert hat, habe ich bis heute behalten. weiterlesen →

Hessen baut die Brücken ab

Das ich heute über die Wahl in Hessen schreibe, stand bereits fest. Wie üblich gerade bei Wahlergebnisse recherchiere ich auch noch mal unmittelbar bevor ich den betreffenden Artikel schreibe. So auch heute. Zu meinen Quellen gehört, neben Tageschau.de und der Süddeutsche Zeitung auch Spiegel Online. Der Artikel ganz oben bezog sich zwar auf ein völlig anderes Thema, aber im Grunde passt die Überschrift auch zu Hessen. weiterlesen →

Wenn Spiele umziehen

„Ihr aktueller Kontostand beträgt 380 Exemplare.“ Sagt natürlich so keiner, und bei BoardgameGeek weicht die Zahl auch nach unten ab, da ein paar ganze alte oder besondere Möhren (oder Schätze) nicht gelistet sind. Für Muggel (Menschen die mit Spielen genau so viel am Hut haben wie mit Magie) ist das bereist eine unvorstellbare Menge. Ja, und wenn man die Wohnung von meiner Frau und mir zum ersten Mal betritt, sieht es wirklich ziemlich erschlagend aus. weiterlesen →

Kaltwassertherapie

Jemand hat mir kürzlich die große Schüssel mit Ausreden von meinem Schreibtisch entwendet. Also gebe ich es zu, mein erstes Fahrrad hatte Stützräder. Klar könnte ich behaupten, auch andere aus meiner Klasse hätten damals so Fahrradfahren gelernt. Nur saß ich auf dem Fahrrad lange bevor ich zur Schule ging. weiterlesen →

Der schleichende Tot der Didaktik

Didaktik als die Kunst des Lehrens. Mir begegnete, wie sollte es anders sein, im Studium zum ersten Mal. Bis dahin hatte ich angenommen, guter oder schlechte Lehrer würden als solche geboren. Durch zahlreiche Vorlesungen und Seminare erfuhr ich, dass man das Lehren lernen kann. weiterlesen →

Verteilungsgerechtigkeit

Ein Solidaritätspakt der Bundesregierung für die deutsche Bevölkerung als Pendant zur Flüchtlingshilfe forderte Sigmar Gabriel am vergangenen Wochenende. Kurzfristig hatte ich das Gefühl, der Antwort von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zustimmen zu müssen. Er nannte den Vorschlag von Gabriel, Bundeswirtschaftsminister und SPD-Vorsitzender, eine „erbarmungswürdige Politik“. weiterlesen →

Ein Tichu ist ein Tichu

Es gibt Fragen, die lassen sich leicht beantworten. Bei anderen wiederum schweigt man aus Gründen. Dann gibt es noch die Fragen, die eher ausweichend beantwortet werden. Nicht weil sie einem unangenehm wären, sondern weil man eigentlich keine richtige Antwort zur Hand hat. weiterlesen →

Staub zu Staub

Wer kennt es nicht, wenn man wieder im Film jemand beerdigt wird: „Asche zu Asche, Staub zu Staub…“. Auf den bisherigen realen Beerdigungen (mögen sie auch künftig eher spärlich sein) habe ich so was noch nicht gehört. Aber es geht gar nicht um die Beerdigung von Verstorbenen, sondern eher um die von Hoffnungen. Zum Beispiel die Hoffnung, das ein gekaufter Gegenstand immer exakt zu bleibt, wie er gekauft wurde. weiterlesen →

Wenn die Cloud klaut

Das Wetter gestern lockte mit umwerfenden Sonnenschein — für mich ein Grund, früh aufzustehen und endlich meine Wanderbeine wieder in Schwung zu bringen. Unterwegs von Dormagen bis Kapellen auf dem X3 Rhein-Netteseen-Weg. Zusammen gekommen sind dabei gut 30,4 Kilometer. Laut Planung sollten es weniger sein, aber beim Essen beschwere ich mich schließlich auch nicht, wenn es mal etwas mehr ist. weiterlesen →