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Markenartikel später

Ein äußerst merkwürdiger Traum ließ mich noch Stunden nach dem Aufwachen grübeln. Alles fing an mit einer Busfahrt. Es sollte irgendwo hin gehen, vermutlich Urlaub an der Ostsee. Am Abend zuvor hatte ich die Dokumentation „Ostsee von oben“ gesehen. Das wurde also von meinem Gehirn im Traum verarbeitet. Die Busfahrt stimmt auch irgendwie, denn als meine Frau und ich vor einigen Jahren mal Urlaub im Fischland machten, mussten wir die letzte Strecke mit dem Bus fahren – ich hasse Bus fahren. weiterlesen →

Erweiterungsbrechen

In uns wohnt ein Streben nach Vollständigkeit. Ob das zum göttlichen Plan gehört (sofern es einen gibt und man an die Existenz der Person hinter diesem möglichen Plan glaubt) oder nicht, spielt im Alltag eine eher untergeordnete Rolle. Die meisten von versuchen nämlich, statt sich selber hauptsächlich Dinge zu vervollständigen. Mich selber nehme ich da nicht aus. weiterlesen →

Kleine Brandstifter

Ich bin kein Brillenträger. Andernfalls wäre mir gestern, wie man so schön sagt, der Kitt aus der Brille gefallen. Zugegeben, eine etwas altmodische Formulierung. Allerdings gehört für mich so was wie Erziehung nicht zu den Dingen, die jemals aus der Mode kommen sollten. weiterlesen →

Kein Grund für Gehalt

Eigentlich mag ich die „Außenansichten“ in der Süddeutsche Zeitung. Häufiger bekommt man einen Denkanstoß, lernte einen anderen Blickwinkel kennen, der den eigenen Horizont erweitert. Gelegentlich gibt es aber auch Meinungen, denen ich nicht zustimme. Trotzdem kann ich sie als andere Meinung stehen lassen. weiterlesen →

Das Lager ist voll

Bei manchen Äußerungen von Politikern frage ich mich, aus welcher populistische Ecke sie gerade wieder hervorgekrochen kamen. Bei anderen schämen ich mich zusätzlich noch darüber, dass sie in der selben Partei sind wie ich. Insbesondere dann, wenn sie ausgerechnet auch noch Fraktionschef der SPD im Bundestag sind. weiterlesen →

Das kaputte Knie Gottes

Kann Kunst irgendwo im Ruhrgebiet, zwischen Bochum und Gelsenkirchen entstehen? Eine Frage, um die es in „Das kaputte Knie Gottes“ von Marc Dengens gehen könnte — wenn man ihn denn mit dem Maßstab von „Literatur“ misst und anfängt zu interpretieren. Dabei würde man dem Roman allerdings nicht gerecht werden, denn er ist im besten Sinne des Wortes Unterhaltung. weiterlesen →

Furioses Finale

Gestern spielten wir die letzten Monate von „Pandemic Legacy — Season 1“ durch und damit das Spiel zu Ende. Zu Ende spielen bedeutet bei einem Legacy-Spiel das tatsächlich Ende, denn danach ist die Story nicht nur erzählt, sondern das Spiel(-material) zum Teil zerstört. weiterlesen →

Wo Rauch ist

Meine To-Do Liste hat eine einfach, aber für mich ausreichende und effiziente Sortierung. Es gibt den Eingang, geplante Aufgaben, wo dann auch wiederkehrende Aufgaben (wie Blumen gießen) aufschlagen und es gibt die Nimmerleins. weiterlesen →