Sweet Home im Sommer 2015

Sweet Home im Sommer 2015

Vor genau einem Jahr schrieb ich über die Apps, die sich bei mir auf dem Homescreen meines iPhones befinden. In der Zwischenzeit hat sich einiges verändert. So nutzte ich seit dieses Jahr Ostern nicht mehr Camera+. Aus unerklärlichen Gründen waren die mit der App aufgenommen Fotos immer unscharf. Ein Wechsel zu ProCamera zeigte, dass an meinem iPhone 6 alles in Ordnung ist. Als zweite Foto-App habe ich Hipstamatic, mit der ich sehr viel fotografiere (und bei der ich auch alle Filter und Linsen besitze).

Drafts ist nach wie vor auf dem Homescreen, zum schnellen Erfassen von Ideen. Nicht mehr dabei ist Editorial — meine Texte schreibe ich auf dem iPad und dort auch mittlerweile mit Ulysses (ich warte noch auf die iPhone App, von Scrivener reden wir lieber gar nicht). Rausgeflogen ist heute Reeder, nach dem die App nicht mehr in der Lage war, mit meiner Fever-Installation ordentlich zu synchronisieren. Statt dessen nutze ich jetzt Fiery Feeds. Sieht vielleicht nicht in jedem Detail hübscher aus, lässt sich aber erheblich besser bedienen.

My Homescreen, no castle
My Homescreen, no castle

Bei den Wetter-Apps fahre ich derzeit zweigleisig, wobei es sich abzeichnet, dass WeatherPro vom Homescreen verschwinden wird. Die kostenlose App WarnWetter vom Deutschen Wetterdienst gefällt mir wesentlich besser und ist zudem auch noch eine Universal App.

Nicht mehr vertreten auf dem Homescreen ist Watchever, da ich nicht mehr Kunde des Streaming-Anbieters bin. Fantastical ist nach hinten gerutscht, ich verlasse mich hier auf Calendars 5 und mit zusätzlichen Workflows für die Erfassung neuer Termine (mittels Workflow).

Unverzichtbar für mich ist die Rezeptverwaltung Paprika geworden. Noch nie hatte ich eine Lösung, die wirklich alle meine Bedürfnisse rund um das Thema Rezepte so umfassend und gelungen abdeckt — neben den Rezepten erstelle ich damit auch die Essenspläne für die Kalenderwoche und kann gleichzeitig eine Einkaufsliste mit benötigten Zutaten verwalten.

Durch den Wechsel unserer Telefons zu Hause und die Verwendung des Anrufbeantworters im Netzt der Telekom ist der Einsatz von SprachBoxPro zum bequemen Abrufen der Nachrichten von unterwegs sinnvoll. Genau so wie Tomatoes, mit den ich auch auf dem iPhone eine App für die von mir geschätzte Pomodoro-Technik habe.

Die App von Facebook ist nicht mehr vertreten, dafür hält sich hartnäckig der Tweetbot, genau so wie einige andere Apps. Wieder eingestiegen auf dem Homescreen ist GoodReader, hier hat es sich bewährt, dass nach vorne zu holen, was ich besonders häufig nutze.

Ordern auf dem Homescreen anzulegen finde ich persönlich eher unsexy. Ich müsste dann auch zweimal tippen statt einmal wischen und dann tippen — letztendlich auch Geschmacksache, aber schöne Icons sind mir lieber als schnöde Ordner.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren