Zeitzeichen

Während der letzte Kurzkrimi noch auf Rückmeldungen der Testleser und seine Überarbeitung wartet, sitze ich bereits am nächsten Text. Thema diesmal: „Nur eine Stunde“. Was sich erst leicht anhört, wird bei längerem darüber Nachdenken schwieriger.

Sicher, es fallen einem eine Menge Möglichkeiten ein, aber nicht wenige davon hat man in der einen oder anderen Form schon mal gelesen oder gesehen. Die Vorgabe führt meiner Meinung auch dazu, dass der Krimi einen Einschlag Richtung Thriller bekommt. Derzeit habe ich für den Text nur eine Idee, die als Anfang fungieren könnte. Wie es danach weitergeht, ist mir noch unklar. Das bedeutet für mich wieder, mich Schicht für Schicht voran zu arbeiten, bis ich etwas habe, was die Handlung trägt.

Von diesem Stand aus kann ich entsprechend auch noch nichts zum Text sagen, aber ein paar Sachen dennoch verraten. Die Prämisse für den Krimi steht bereits. Es kann jeden jederzeit treffen, absolute Sicherheit gibt es nicht. Daher wird es auch eine Stelle im Text geben, an der Protagonist und Antagonist (die es diesmal geben wird) aufeinander treffen:

„Warum gerade ich?“
„Sie standen im Telefonbuch.“

Das Opfer wurde völlig willkürlich ausgewählt – das wird wohl auch etwas sein, was einen Teil des Reizes für mich ausmacht. Angst und Zeitdruck der Hauptfigur auf den Leser übertragen.

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