Teilerfolg für Mondbesucher

Teilerfolg für Mondbesucher

Das Ableben von Geld wird künftig billiger. Stimmen aus der Opposition beschlossen gestern mit Stimmen aus dem Kabinett, der neuen Sachlage grundsätzlich positiv gegenüber zu stehen. Spätere Vorbehalte werden aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen.

Trotz strengerer Auflagen zum Schutz vor Spitzelei am Arbeitsplatz befindet sich die deutsche Wirtschaft im Sommerhoch. Gerüchten zu Folge empfiehlt der Arbeitgeberverband seinen Mitgliedern, statt der Anschaffung teurer Überwachungskameras das Anlegen eines Facebook-Accounts. Auf diese Weise würde man ganz legal noch viel mehr Informationen über seine Mitarbeiter erhalten.

Weniger gut erhalten ist derzeit die FDP. Dank ihres Abrissministers Guido Westerwelle ist das derzeitige Erscheinungsbild der Partei katastrophal. Erste Rücktrittsforderungen machen die Runde. Allerdings strahlt der Noch-Vorsitzende so viel Energie aus, dass sich vermutlich eine Entsorgung als Brennelement in einem Atomreaktor anbieten würde. Erste Angebote von RWE und Eon liegen bereits vor. Verbunden wird das mit dem Wunsch, dafür dann weitere Steuergeschenke zu bekommen.

Nichts geschenkt bekommen die deutschen Arbeitnehmer, wie Vertreter diverser Gewerkschaften in Berlin ätzten. Fast heldenhaft hätten sie bisher auf Lohnsteigerungen auf Höhe des Aufschwungs verzichtet. Die Zukunft wird wohl eher im Weltraum liegen, bei den Mondpreisen, die deutsche Verbraucher jetzt schon zahlen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren