Philosophie der Dinge

Philosophie der Dinge

Nach 80 Kartons erreicht man beim packen eine Art transzendalen Zustand. Man fängt an, über das Wesen der Dinge, mit denen man sich umgibt, nachzudenken.

Vor allem aber stellt man sich spätestens im Schlaf, wenn man noch von Kartons träumt, die Frage, warum zu Teufel man so viele Dinge gesammelt hat. Ob es nicht gereicht hätte, Bücher nur auszuleihen? Brauch man wirklich den Nippes, der im Geschäft so verlockend aussah?

Staub zu Staub. Wer vor einem leeren Regal steht, wird vie Staub sehen. Das subjektive Gefühl nach einem Normalen Wohnungsputz, die eigene vier Wände seien sauber, ist ein Trugschluss. Tatsächlich tanze hinter Buchrücken Wollmäuse Samba. Spätestens beim ausräumen der Bücher wird man die Wahrheit sehen.

Vielleicht, so eine kritische Stimme im Kopf, sollte man aus dem ganzen Irrsinn aussteigen, sich mit weniger zu frieden geben. Was brauch man schon außer einem Notebook und einer Teetasse? Der Rest ist digital und leicht.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren