Das dicke Ende

Das dicke Ende

Nach den letzten Umfrageergebnissen würde die FDP unter der magischen Fünf-Prozent-Hürde liegen und somit bei einer Wahl den Einzug in den Bundestag nicht nur knapp, sondern auch gerechterweise verpassen. Kein Wunder also, dass bei den Liberalen die Angst umgeht.

Insbesondere beim Personal aus der dritten Reihe ist die Angst, über den Tellerrand zu rutschen besonders groß. Daher wird mit allen Mitteln versucht, sämtliche Löcher, in denen man versehentlich verschwinden könnte, ohne dass einem einer eine Träne nachweint, zu stopfen. Als besondere Gefahr gilt dabei das Sommerloch. Stopfen, dickes Ende, Angst. Das muss wohl Erwin Lotter, der vermutlich nicht mit Lotter-Leben verwand ist, immer wieder durch den Kopf gegangen sein.

Schließlich hat das dazu geführt, dass Herr Lotter in der BILD ein Verbot von Fast Food für unter 16-jährige gefordert hat:

Es sollte verhindert werden, dass insbesondere Kinder unter 16 Jahren Fast-Food-Produkte essen. Hier muss ernsthaft die Frage aufgeworfen werden, ob Eltern wirklich eigenverantwortlich genug handeln oder ob die Politik hierauf als letzte Möglichkeit auch gesetzlich reagieren muss

Der Mann ist Arzt. Und FDP-Politiker. Eigentlich müsste er es ja besser wissen. Hoffentlich fordert jetzt jemand aus der CSU mal eine Reihenuntersuchung für FDP-Politiker. Notwendig wäre es anscheinend.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren