Der neue Bubipäsident

Angela Merkel will von der Leyen als Ministerin behalten, daher soll Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff Bundespräsident werden. Im Prinzip eigentlich keine schlechte Nachricht, da uns so Frau von der Leyen auf dem Posten erspart bleibt. Auch wenn die Wenigsten nachvollziehen können, warum man so jemanden unbedingt behalten will.

Die Wahl von Wullf dürfte so gut wie sicher sein, das CDU und FDP in der Bundesversammlung über eine stabile Mehrheit verfügen. Wulff selber ist auch, wenn man mal ehrlich ist, keine schlechte Wahl. Der ideale Schwiegersohn, einfühlsam und bereits jetzt präsidial. Gut, er hat damals Siegmar Gabriel in Niedersachsen geschlagen. Das war nicht sehr nett. Deswegen spielt die SPD jetzt beleidigte Leberwurst und will nicht mit dem Wulff heulen.

Als Gegenkandidat präsentieren SPD und Grüne daher Joachim Gauck. Schade eigentlich, dass sich so ein integer Mann als Zählerkasper hergibt. Vielleicht haben ihm die Genossen ja auch was vorge-gauck-elt. Man weiss es nicht. Schöner wäre es doch gewesen, wenn die Opposition einfach nur froh darüber gewesen wäre, dass Merkel weder Schäuble, Koch noch von der Leyen vorgeschlagen hat.

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