Merkels Mädchen

Sicher, das Familienministerium kümmert sich auch um Kindergärten. Irgendwie zumindest. Deshalb aber gleich ein Mädchen aus dem Kindergarten zur neue Familienministerin zu machen ist doch etwas übertrieben. Gerade mal 32 Jahre und ein Keks ist Kristina Köhler alt. Ob sie genügend Erfahrung für den Posten mit sich bringt, ist schwer zu sagen. Als Familienpolitikerin hat sie sich bisher jedenfalls nicht profiliert.

Selbst das Qualifikationsmerkmal ihrer Vorgängern, die vielen eigenen Kinder, scheint Köhler nicht vorweisen zu können. Während andere Mädchen und Jungs mit 12 Jahren noch mit Legosteinen, Puppen oder sonstigem gespielt haben oder altersgerecht Pferdeposter über ihrem Bett hängen hatten, träumte sie von Helmut Kohl. Ein erster Versuch, der CDU beizutreten, scheiterte damals am Alter. Wie die Mitschüler damals mit Kristina Köhler umgegangen sind, ist vermutlich nicht bekannt. Die meisten von uns erinnern sich aber an Schüler wie Frau Köhler. Das waren immer so 110-prozentige Streber, mit denen niemand spielen wollte. Das sie so was rächt, wissen wir mittlerweile.

Viele von denen, die damals gehänselt wurden, streben im Erwachsenenalter einen Beruf als Lehrer oder Politiker (manchmal sogar beides) an und rächen sich grausam. An uns, unseren Kindern und Kindeskindern.

Von der neuen im Familienministerium heißt es, sie wäre den neusten Medien verbunden, da sie Twitter nutze. Das ist natürlich etwas übertrieben. Nur weil zum Beispiel jemand gelegentlich Texte mit Word schreibt, ist er noch lange kein IT-Spezialist.

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