Bioware: Was wir schon immer wussten

Bioware: Was wir schon immer wussten

Mancher Zeitgenosse ist gegenüber Bioware skeptisch. Oft seien Obst und Gemüse teuer und bereits deutlich verschrumpelt, ist zu hören. Das die Vorbehalte berechtigt sind, wird durch einen kleinen Aufdruck auf der Verpackung oder bei loser Ware am Preisschild bestätigt: „MHD ähnlich Abbildung” Die meisten Bioprodukte haben tatsächlich ein SSL (Shortend shell life).

2 Replies to “Bioware: Was wir schon immer wussten”

  1. Ist aber schlimm, wenn Leute nicht mehr begreifen, dass Obst und Gemüse verderbliche Ware sind. Orangen und Tomaten aus Spanien sind ja so haltbar, können ruhig zwei Wochen rumgammeln. Dass Geschmack und Nachhaltigkeit nicht zählen, zeigt sich beim ersten Biss (ja, auch Biotomaten aus Spanien sind eklig, schmecken minimal besser als Hollandtomaten.
    Witzig ist auch die Erkenntnis, dass unsere Kids künstlich aromatisierten Erdbeerjoghurt als „natürlicher“ erachten, weil er so süß ist, und echten leckeren Naturjoghurt mit gesunden, frisch gepflückten Erdbeeren nicht mehr schätzen können. So verkrüppelt sind die Geschmacksnerven schon.

  2. @datenkind: Nur, damit ich nicht falsch verstanden werde: Wir kaufen selber im Bioladen ein – zumindest zum Teil. Bei einem Teil der Ware sehe ich es einfach nicht ein, für schlechte Qualität höhere Preise zu zahlen. Was sich auf jeden Fall im Bioladen lohnt ist Wein. Der hält länger als Tomaten, ist zum Teil günstiger als vergleichbare Qualität aus konventionellen Anbau und macht seltener einen dicken Kopf :-)

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren