Auf der anderen Seite des WE

Zurückblickend würde ich sagen, dass früher, als das Eis noch viel größer wirkte, da Thomas auch noch viel kleiner war, die Zeit deutlich langsamer verging – jedenfalls fühlte sich das so an. Wochenenden waren für jemanden, der sich auf den Kindergarten freute, zäh wie verbotenes Kaugummi.

Nach der Einschulung und mit schwindender Begeisterung für den Verwaltungsakt Schule schienen sich die Zeiger schneller zu bewegen. Natürlich nicht, wenn man gerade eine langweilige Schulstunde über sich ergehen lassen musst, wohl aber am Wochenende oder in den Schulferien.

Mittlerweile sind die Wochenende so schnell um, wie ein Blinzeln mit den Augen. Man wacht freitags morgens auf und denk daran, was man alles am Samstag und Sonntag machen wird und im nächsten Moment ist es Sonntag und die Abenddämmerung setzt gerade ein. Hinter einem liegen unzählige unerledigte Dinge, die wie kleine Monster an einem zerren.

Mit Elan stürzt man sich in die neue Woche, nur um diese kleinen Monster für ein paar Tage wieder los zu sein.

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