Nachfolgeregelung

Nachfolgeregelung

Wer in die Fußstapfen von Edmund Stoiber als CSU-Parteivorsitzender treten wird, ist nach wie vor unklar. Sowohl Erwin Huber als auch Horst Seehofer wollen den Job machen. In der Partei wächst die Angst vor einer Kampfkandidatur und der unbescholtene Bürger im Lande fragt sich: „Warum eigentlich?”

Nicht nüchtern betrachtet bietet sich mehre Lösungen zur Regelung der Nachfolge. Da sowohl Huber als auch Seehofer in einem Alter sind, wo es sich schon aus reiner Höflichkeit verbietet, von Parteinachwuchs zu sprechen, könnte ein Boxkampf der alten Säcke stattfinden. Ganz so wie Rocky Balboa (nichts gegen den Film), der es auch noch mal wissen will. Wenn Seehofer den Huber dann mit einem gekonnten Kinnharken aus dem Ring befördert, dürfte dass fürs Publikum zumindest a richtige Gaudi sein.

Vorstellbar wäre auch auch die Beurteilung der beiden Kandidaten durch eine DSDS-Jury.

BOHLEN: „Du willst Parteivorsitzender werden? Du regierst doch, als ob du einen Aktenordner im Arsch hättest!

Von einer Vererbung de Thronfolge wäre dagegen abzuraten. Niemand mag sich auch E. im Stoiberbunker vorstellen, wie er an Selbstaufgabe denkt und dem Bayrischen Volk die Zukunft abspricht. In jedem Fall allerdings sollte Huber in den nächsten Wochen und Monaten Spaziergänge am See meiden.

Als äußerst unwahrscheinlich gilt bei all den Szenarien, dass der Nachfolger durch die Parteibasis gewählt wird.

One Reply to “Nachfolgeregelung”

  1. Mauscheleien und Absprachen sind das Geschäft der Parteien und Politiker, eine echte Wahl soll auf alle Fälle vermieden werden, da könnte ja mal der Wille des Parteivolkes deutlich werden.
    Das wäre ja schlimm und muss unter allen Umständen vermieden werden.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren