Goldkarte

Goldkarte

Endlich, endlich habe ich meine erste Goldkarte. Gut, es ist nur eine schnöde Karte von DHL, aber immerhin ein Anfang, finde ich. Aber mal zur Sache und ganz im Ernst. Nach dem sowohl DER CHEF als auch ich nicht so häufig zu Hause sind, um Pakete entgegen zu nehmen, bin ich auf ein Angebot von DHL (früher noch die ganz normale Post) gestoßen. Packstation nennt sich der Service, mit dem sich der Kunde kostenlos seine Pakete an einen Automaten seiner Wahl statt nach Hause schicken lassen kann.

Sobald ein Paket für mich eintrifft, wird mir eine SMS zugeschickt und ich kann mir es dann mit meiner Goldkarte und der dazu gehörigen PIN abholen. Wohin das Paket geschickt wird, kann ich bei jeder Zusendung aufs neue frei entscheiden. Zwar gibt es Bielefeld (noch) keine Packstation, dafür aber direkt am Essener Hauptbahnhof.

Sicher, das Prinzip „Kunden zu Mitarbeitern machen” hat auch seine Schattenseite. Es gibt sicher auch berechtigte Kritik daran. Ich für meinen Teil aber finde die Idee mit der Packstation ungemein praktisch. Gerade in der Weihnachtszeit hätte ich sie schon gebrauchen können, da ich für den CHEF nichts über amzon bestellen konnte. Das hätte nämlich nur dazu geführt, dass Nadine, da sie ja auch arbeitet, nach der Arbeit zur Post hätte fahren müssen, um ihre Geschenke selber abzuholen.

Ob meine erste Euphorie auch den ersten Praxistest überdauert, werde ich dann Anfang Januar sehen, wenn ich mir zum ersten Mal was an die Packstation schicken lasse.

4 Replies to “Goldkarte”

  1. Ich nutz die Packstation schon lange und bin hoch zufrieden! Die SMS kommt immer und auch sehr früh am Vormittag, ich hab meine Pakete und Päckchen meist einen Tag früher als mit der Zustellung, ich entscheide wann ich es abhole – bei Benachrichtigungskarten ist man ja immer auf die Öffnungszeiten der Post angewiesen… Und das Versenden von Paketen und Päckchen funktioniert auch hervorragend!

  2. Yo. Die Packstation ist schon ne schlaue Erfindung. Das mit den „Kunden zu Mitarbeitern“ ist aber Unsinn. Oder fühlst du dich als Bankangestellter, nur weil du Geldautomaten benutzt?

  3. @RaZor: Es ist eher eine schleichende Entwicklung: Kassen im Supermarkt, an denen du selber scannst und einpackst, Tickets zum selber ausdrucken, Geldautomaten, Pakete. bei mancher Kundenkarte muss man sich schon fragen, ob es nicht in Warheit ein Mitarbeiterausweis ist.

  4. Ich bin seit einiger Zeit auch Kunde einer Packstation und finde den Service wirklich gut. In diesem Fall fühle ich mich auch nicht als weiterer Mitarbeiter, denn die Post liefert ja dann halt nur an die Packstation anstatt an die Haustür.

    Was mich jedoch ein wenig stört:
    Ich bekomme inzwischen auch „normale“ Sendungen die an mich adressiert sind an die Packstation geliefert (wenn ich halt nicht zu Hause bin). Dann gibt’s anstelle des üblichen orangenen Kärtchens ein grünes, und die Sachen landen in der Packstation. Das funktioniert an sich super – wobei da wäre mir eine SMS-Benachrichtigung auch ganz lieb. ;)

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren