Goldkarte

Endlich, endlich habe ich meine erste Goldkarte. Gut, es ist nur eine schnöde Karte von DHL, aber immerhin ein Anfang, finde ich. Aber mal zur Sache und ganz im Ernst. Nach dem sowohl DER CHEF als auch ich nicht so häufig zu Hause sind, um Pakete entgegen zu nehmen, bin ich auf ein Angebot von DHL (früher noch die ganz normale Post) gestoßen. Packstation nennt sich der Service, mit dem sich der Kunde kostenlos seine Pakete an einen Automaten seiner Wahl statt nach Hause schicken lassen kann.

Sobald ein Paket für mich eintrifft, wird mir eine SMS zugeschickt und ich kann mir es dann mit meiner Goldkarte und der dazu gehörigen PIN abholen. Wohin das Paket geschickt wird, kann ich bei jeder Zusendung aufs neue frei entscheiden. Zwar gibt es Bielefeld (noch) keine Packstation, dafür aber direkt am Essener Hauptbahnhof.

Sicher, das Prinzip „Kunden zu Mitarbeitern machen” hat auch seine Schattenseite. Es gibt sicher auch berechtigte Kritik daran. Ich für meinen Teil aber finde die Idee mit der Packstation ungemein praktisch. Gerade in der Weihnachtszeit hätte ich sie schon gebrauchen können, da ich für den CHEF nichts über amzon bestellen konnte. Das hätte nämlich nur dazu geführt, dass Nadine, da sie ja auch arbeitet, nach der Arbeit zur Post hätte fahren müssen, um ihre Geschenke selber abzuholen.

Ob meine erste Euphorie auch den ersten Praxistest überdauert, werde ich dann Anfang Januar sehen, wenn ich mir zum ersten Mal was an die Packstation schicken lasse.

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