Mutters Biokiste

Vor drei Wochen haben DER CHEF und ich unseren zweiten Versuch mit einer wöchentlichen Biokiste gestartet. Die Wahl eines anderen Bio-Bauernhofes hat sich, so der bisherige Eindruck, auf jeden Fall gelohnt.

Das Gemüse ist frisch und wir haben nicht den Eindruck, den wie beim Gärtnerhof Vier-Jahreszeiten hatten, die Reste oder Gemüse aus zweiter Wahl (oder Hand?) zu bekommen. Allerdings sind wird dennoch nicht zufrieden mit unserer neuen Biokiste.

Schuld daran ist aber weniger der Anbieter, der eine wirklich tollen Lieferservice hat, sonder einfach die Tatsache, dass sowohl Nadine als auch ich es hassen, nicht mehr selber über das entscheiden zu können, was wir kochen wollen.

Die bisherige Entscheidungsfreiheit wird uns durch das, was in der Biokiste ist, ein Stück weit genommen, da wir das gelieferte Gemüse auch in irgendeiner Form verwehrten müssen – was zum Beispiel bei Pastinaken oder Steckrüben nicht ganz so einfach ist.

Letztendlich führt das dann dazu, das wir die der Biokiste beiliegenden Rezepte mangels Alternative verwenden. Wir beide bekommen so das Gefühl, wieder zu Hause bei Muttern zu sein und das zum essen vorgesetzt zu bekommen, was andere verbrochen haben. Ganz ehrlich, ich bin sehr froh darüber, selber gut kochen zu können und mir aus meiner sehr umfangreichen Sammlung von Kochbüchern und – zeitschriften das aussuchen zu können, was ich wirklich mag.

So wie es aussieht, wird es wohl darauf hinauslaufen, dass wir die Biokiste nach dem vierwöchigen Probeabo abbestellen werden.

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