Mutters Biokiste

Mutters Biokiste

Vor drei Wochen haben DER CHEF und ich unseren zweiten Versuch mit einer wöchentlichen Biokiste gestartet. Die Wahl eines anderen Bio-Bauernhofes hat sich, so der bisherige Eindruck, auf jeden Fall gelohnt.

Das Gemüse ist frisch und wir haben nicht den Eindruck, den wie beim Gärtnerhof Vier-Jahreszeiten hatten, die Reste oder Gemüse aus zweiter Wahl (oder Hand?) zu bekommen. Allerdings sind wird dennoch nicht zufrieden mit unserer neuen Biokiste.

Schuld daran ist aber weniger der Anbieter, der eine wirklich tollen Lieferservice hat, sonder einfach die Tatsache, dass sowohl Nadine als auch ich es hassen, nicht mehr selber über das entscheiden zu können, was wir kochen wollen.

Die bisherige Entscheidungsfreiheit wird uns durch das, was in der Biokiste ist, ein Stück weit genommen, da wir das gelieferte Gemüse auch in irgendeiner Form verwehrten müssen – was zum Beispiel bei Pastinaken oder Steckrüben nicht ganz so einfach ist.

Letztendlich führt das dann dazu, das wir die der Biokiste beiliegenden Rezepte mangels Alternative verwenden. Wir beide bekommen so das Gefühl, wieder zu Hause bei Muttern zu sein und das zum essen vorgesetzt zu bekommen, was andere verbrochen haben. Ganz ehrlich, ich bin sehr froh darüber, selber gut kochen zu können und mir aus meiner sehr umfangreichen Sammlung von Kochbüchern und – zeitschriften das aussuchen zu können, was ich wirklich mag.

So wie es aussieht, wird es wohl darauf hinauslaufen, dass wir die Biokiste nach dem vierwöchigen Probeabo abbestellen werden.

2 Replies to “Mutters Biokiste”

  1. Genau das ist immer das Problem bei den Biokisten und daran ist auch unser Versuch nach 4 Wochen gescheitert. Letztlich macht es auch mehr Spaß, auf dem Wochenmarkt zu entdecken, was die Saison denn an regionalem Gemüse so hergibt.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren