Fallobst

Apple und Qualität, dass ist so eine Sache für sich. Einschlägig bekannte Webseiten berichten immer wieder von Mängel an ihren Geräten. Zuletzt machte die Mac Book Pro Reihe von sich reden – Random Shutdowns führten zu einem unkontrollierten Ausschalten des Gerätes.

Jetzt, da ich knapp vier Wochen als Arbeitsgerät selber mit einem Mac Book Pro ausgestattet bin, zeigen sich auch bei mir die ersten Ausfälle. Trotz Batteriekalibrierung und konsequenten Stromsparmaßnahmen reicht eine Akkuladung gerade mal 70 Minuten. Weit, sehr weit entfernt von den fünf Stunden, die Apple verspricht.

Die Grafikkarte gibt seit gestern ein fiepen von sich, wenn ich mit VirtueDesktops die Bildschirmansicht umschalte, und sei einer Woche ist das Display verschmiert – nicht von außen, sondern von innen. Es sieht fast so aus, als sei dort Klebstoff geschmolzen oder verlaufen. War ich noch zu beginn darüber glücklich, keine Pixelfehler zu haben, so sind jetzt deutlich sichtbar Staubkörner von innen zu sehen. Keine Ahnung, wo die herkommen.

Das die Dinger heiß werden, war mir vorher schon klar. Schließlich verrichtet darin ein Intel Core Duo sein Werk. Neu ist mir aber, dass selbst im Ruhezustand das Mac Book Pro ziemlich warm ist. Im Apple-Forum wird von einem Benutzer empfohlen, dass Book grundsätzlich während des Transportes auszuschalten und den Ruhezustand nur zu verwenden, wenn das Gerät von einem Raum in den nächsten getragen wird.

Ganz ehrlich: ich halte das für quatsch. Wenn es wirklich so sein sollte, das der Ruhezustand ungeeignet für den sicheren Transport des Books ist, wäre der Ruhezustand sinnlos. Gerade das Aufklappen und weiter arbeiten macht die Geräte ja so bequem.

Kommenden Samstag jedenfalls werde ich mit dem Mac Book Pro bei Gravis auflaufen und den Techniker einen Blick drauf werfen lassen. Hoffentlich wird meine Unzufriedenheit nicht damit abgetan, dass ich mir die Defekte nur einbilde.

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