Jussuf im Integrationsloch

Jussuf im Integrationsloch

Werfen wir einen kurzen Blick Richtung Osten. Nicht ganz so weit, sonder eher naher Osten. Die meisten werden sich wohl Fragen stellen, ob das, was dort passiert, ein Konflikt, ein Krieg, staatlicher Terror oder nur ein Randschauplatz der Weltpolitik ist. Mit jeder Stellungnahme schlägt man sich auf eine Seite oder gerät im verzweifelten Versuch um Neutralität zwischen die Fronten. Ist Israel ein Schurkenstaat, weil unschuldige libanesische Kinder durch israelische Raketen sterben? Sind die Palistinenser Terroristen, weil sie in ihrem Kampf um Freiheit auf jedes ihnen mögliche Mittel verwenden, Zivilisten beschießen und Israelis entführen? Die Wahrheit, heißt es, liegt irgendwo dort draußen. Es ist aber zu befürchten, dass in diesem Fall die Wahrheit längst im Wüstensand verreckt ist.

Podcast vom 22.07.2006:

4 Replies to “Jussuf im Integrationsloch”

  1. @podcast…wirklich schön – mein erster Podcast-Genuss..:-)(download mediaplayer)
    Das Kabarett im Internet – ziemlich begabt (vielleicht noch ein paar O-Töne?) Stephan. P.S. Jetzt muss ich sofort nach dem Merkel-Podcast suchen… :-)

  2. Es gab schon bessere Folgen. Die Folge war inhaltlich nicht schlecht, aber es war unheimlich störend, dass zwischen den zusammengeschnittenen Tonschnipseln immer ne Sekunde Pause war. Mach das bitte in Zukunft nicht mehr!

  3. Ehrlich gesagt besteht der Podcast diesmal nicht aus so vielen Schnipseln. Zwischendurch Luft holen, gerade bei dem Wetter, muss aber erlaubt sein. Anderen Meinunge zu Folge ist es auch ganz angenehm, wenn ich nicht im Dauerfeuermodus spreche …

    Mal sehen, wie die nächste Folge wird.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren