Bielefeld heute

Bielefeld heute

Trotz eines eindeutigen Schildes an unserem Briefkasten wird dieser regelmäßig mit dem Machwerk „Bielefeld heute” kontaminiert. Zeitung kann man die Blattsammlung nicht nennen, denn von einer Zeitung wir im allgemeinen zumindest ein Mindestmaß an Niveau erwartet. Wie dem auch sei, auf der Titelseite von heute steht „Das Wunder von Bielefeld”.

So wie ich das überflogen habe (nein ich lese so was nicht), geht es wohl um ein Armina Spiel (scheint wohl hier die lokale Fußballbauchtanzgruppe zu sein). Auch wenn wir hier den Teutoburger Wald haben: Bielefeld ist weit davon entfernt, Ähnlichkeit mit Bern zu haben.

Zudem sei festgehalten, daß das einzige Wunder von Bielefeld, wenn es denn mal passieren würde, die Einstellung von „Bielefeld heute” wäre. Das wäre auch ein vorbildlicher Beitrag zum Umweltschutz.

4 Replies to “Bielefeld heute”

  1. Verdammt, das hat gesessen! Ich gebe ja zu, das man mich vom Niederrhein in so ein merkwürdiges „Bielefeld Zentrum“ verschleppt hat. Seit dem glaube ich fest an die Existenz von Bielefeld.

    Wahrscheinlich wird die „Zeitung“ von denen gemacht, die man noch nicht aus dem Zentrum entlassen hat – die harten Fälle sozusagen.

  2. Thomas, sogar in Wesel gibts das Käseblatt und, Du wirst es nicht glauben, bei uns in Mülheim gibts das sogar 2mal die Woche. Außer teilen der Werbung lese ich da aber nix drin…Eben ein Käseblatt, das mehr Papierverschwendung als alles andere ist.

  3. @cozmic: Bei diesen Käseblättern setzt der ct-Reflex ein. Während bei der ct nach dem Rauschütteln die Werbung entsorgt wird, ist es bei den Käseblättern umgekehrt.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren