Ein letztes Mal Platzeck

Ein letztes Mal Platzeck

Die Süddeutsche Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe ausführlich über den kranken Mann von Potsdam und seinen Abgang als Parteivorsitzender. Im Kommentar von Heribert Prantl ist ein Satz zu finden, der bei genauem lesen zum Ausdruck bringt, worüber Platzeck wirklich gestolpert ist.

In Bezug auf Platzecks Energie schreibt Prantl:

„ Sie reichte nicht, um in die Parteikreise, aus denen er nicht kam, hineinzuwirken.”

Mathias Platzeck fehlten die Wurzeln tief in die Partei und Basis hinein. Bei einer Partei wie der SPD passiert dann folgendes: Wer nicht den notwendige Stallgeruch aufweißt, wird weggebissen.

Stellt sich nur die Frage, ob sich die SPD diesen Verschleiß an Vorsitzenden noch leisten kann. Schon jetzt ist die Personaldecke besorgniserregend dünn.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren