11. April
2006

Ein letztes Mal Platzeck

von tboley um 09:35 Uhr

Die Süddeutsche Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe ausführlich über den kranken Mann von Potsdam und seinen Abgang als Parteivorsitzender. Im Kommentar von Heribert Prantl ist ein Satz zu finden, der bei genauem lesen zum Ausdruck bringt, worüber Platzeck wirklich gestolpert ist.

In Bezug auf Platzecks Energie schreibt Prantl:

„ Sie reichte nicht, um in die Parteikreise, aus denen er nicht kam, hineinzuwirken.”

Mathias Platzeck fehlten die Wurzeln tief in die Partei und Basis hinein. Bei einer Partei wie der SPD passiert dann folgendes: Wer nicht den notwendige Stallgeruch aufweißt, wird weggebissen.

Stellt sich nur die Frage, ob sich die SPD diesen Verschleiß an Vorsitzenden noch leisten kann. Schon jetzt ist die Personaldecke besorgniserregend dünn.

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Schweigen im Walde zu „Ein letztes Mal Platzeck”
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