Experten machen Deutschland besser

Im Beitrag US-Bankexperten: Arbeiterrechte abschaffen! von : punktlog // werden drei Thesen der Nationalökonomin Bartsch von der Investmentbank Morgan-Stanley skiziert, mit der Deutschlands Ökonomie fit gemacht werden soll:

  1. Das politische System als solches muss sich verändern.
  2. Die Regeln des „ Wohlfühl-Kapitalismus blockieren”
  3. Der Schutz der Insider der Gesellschaft vor ihren Outsidern muss aufgehoben werden

Uff! Die drei Punkte muss ich erstmal verdauen. Besonders der Begriff „Wohlfühlkapitalismus” ist ein harter Brocken.

Bisher habe ich immer geglaubt, wir hätten uns seit dem Feudalismus weiterentwickelt. Für manche scheint aber immer noch darin die ideale Gesellschaftsform zu liegen.

Allerdings kann Punkt Drei auch anders gedeutet werden. Es wäre geradezu revolutionär, wenn Bartsch damit meint, daß der Schutz der Feudalherren (oder auch Raubtierkapitalisten) vor den Verlierern des Systems aufgehoben werden soll.

Möglicherweise gehört Bartsch dann einer geheimen linken Splittergruppe an, die ihre Agenten ins System eingeschleust haben und durch eine Radikalisierung der Zustände einen Umsturz bewirken will. Dazu würde dann auch Punkt Eins passen.

Die traurige Wahrheit wird wohl sein, daß Bartsch ihre Medikamente abgesetzt hat und deshalb in ihren wiederkehrenden Wahnvorstellungen solchen Unfug von sich gibt. Traurig nur, daß solche Leute auch noch als Experten bezeichnet werden. Aber das wiederum war in der Antike auch nicht anders, nur das Menschen mit Wahnvorstellungen nicht Experten, sondern Orakel genannt wurden – mit gleichem katastrophalen Ergebnis für die Gesellschaft, die ihren Rat befolgte.

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