Rote Erna

Rote Erna

Bereits gestern stolperte ich bei einem nicht näher genannten Blog (ich will mir ja eine Abmahnung wegen der Namensnennung ersparen ;-) schon über dieses fantastische Stück sozialromantischer Gefühlsduselei:

Die rote Erna steht ganz einsam vor dem Wahllokal
mit ihrem viel zu großen Hut und dem verblichnen roten Schal.
Sie schaut mich schüchtern an – fragt, ob es mich interessiert,
was ihr im Leben allgemein und auch als Sozi so passiert.

Da mittlerweile auch der Schockwellenreiter darüber geschrieben hat, kann ich nicht widerstehen, auch meinen Senf dazuzugeben.

Die „rote Erna“ liest sich, als ob man einem Deutschkurs der 8. Klassen aufgefordert hätte, selber Gedichte zu schreiben. Wobei ich trotz PISA davon überzeugt bin, dass dabei besssere Ergebnisse als die „rote Erna“ entstehen würden.
Natürlich hat jeder mal so eine Phase, wo er in einem Stil von falsch verstandenem „links-sein“ und Schülerzeitungspoetik solche Text zustande bringt. Mit der Zeit sollte sich das aber rauswachsen. Andernfalls würde ich bei diesem Wetter empfehlen, sich für ein paar Stunden mal in den Regen zu stellen. Das bewirkte wahre Wunder.
Wer mutig genug ist, kann sich auch den vollsändigen Orginaltext bei den Red Onliners antun.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren